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Kirchturmuhr ist jetzt funkgesteuert

Saalsdorf Kirchturmuhr ist jetzt funkgesteuert

Saalsdorf. Jetzt weiß wieder jeder Saalsdorfer, was die Stunde geschlagen hat: Die Kirchturmuhr ist neuerdings funkgesteuert. Überraschung: Beim Umrüsten entdeckten Arbeiter eine zweite Glocke im Turm.

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Die Kirche in Saalsdorf: Pfarrer Dieter Kieltsch freut sich, dass die Kirchturmuhr jetzt funkgesteuert ist.

Quelle: Photowerk (bs)

„Ich bin jetzt seit zwölf Jahren hier, aber davon wusste ich nichts“, staunt Pfarrer Dieter Kieltsch. Bislang war der Stunden-Schlag immer an die große Glocke angeschlossen. Nachteil: „Wenn die Stunde geschlagen wurde, durften wir nicht gleichzeitig läuten - das mussten wir immer abpassen“, so Kieltsch. Als die Kirchengemeinde jetzt für 2000 Euro die Uhr auf Funksteuerung umrüsten ließ, entdeckten Arbeiter im Kirchturmdach einen zweiten Klangkörper mit zwei eigenen Hämmern. Sofort legten die Mechaniker die Anschlüsse um. Da die Funk-Uhr programmierbar ist, schlägt die Kirchturmuhr jetzt nicht nur die vollen, sondern auch die Viertelstunden - das aber ganz bürgerfreundlich nur tagsüber.

Früher funktionierte die Uhr elektromechanisch, ehrenamtlich gewartet von Friedrich Draht. Doch die Zahnräder waren abgenutzt, vier Jahre lang stand die Uhr still. Kieltsch: „Eine Funk-Uhr einzubauen war günstiger als die mechanische zu reparieren.“ Jetzt zeigt sie den Saalsdorfern wieder die Zeit an - atomzeitgenau.

mbb

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