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Keine Verkehrsberuhigung im Weideweg

Velpke Keine Verkehrsberuhigung im Weideweg

Velpke. Schlechte Nachricht für Anwohner des Weidewegs in Velpke. Sie hatten sich dafür stark gemacht, dass ihre Straße verkehrsberuhigt wird. Fahrbahnschwellen und Tempo 30 waren im Gespräch. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt nun jedoch, alles so zu lassen, wie es ist.

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Weideweg in Velpke: Die Gemeinde lehnt hier eine Verkehrsberuhigung ab, Anwohner sind sauer.

Quelle: Sebastian Bisch

Die endgültige Entscheidung fällt die Politik, zunächst diskutiert der Bauausschuss am Donnerstag, 11. August (18 Uhr, Velpker Rathaus), über die Vorlage. Bürgermeister Mark Kreutzberg will diese Diskussion abwarten, sagt aber: „Verkehrsberuhigung ist grundsätzlich wichtig.“

Anwohner beschweren sich darüber, dass Autofahrer auf dem Weideweg zu schnell unterwegs sind. Außerdem habe der Verkehr nach dem Bau des Weide-Einkaufszentrums stark zugenommen. Die Gemeinde hat eine Verkehrszählung durchführen lassen. Ergebnis: 2450 Fahrzeuge nutzten täglich die Strecke, es sind überwiegend Pkw, die sogar unter dem vorgeschriebenen Höchsttempo von 50 km/h blieben. „Die Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wäre somit wirkungslos“, folgert die Gemeinde.

Auch Fahrbahnschwellen erteilte sie eine Absage. Diese führten „erfahrungsgemäß zu einer wesentlichen Erhöhung des Lärmpegels, von dem nicht nur die direkten Anwohner betroffen wären“.

Die Gemeinde führt noch ein weiteres Argument für die Ablehnung an: Bislang sei es noch zu keinem Unfall auf dem Weideweg gekommen. Das stimme so nicht, sagt Anwohnerin Lisa Lommek. Sie habe im Winter selbst einen Unfall auf der kleinen Brücke erlebt. Sie ist enttäuscht über die ablehnende Haltung der Velpker Verwaltung. Vor allem, dass sie von der WAZ und nicht von der Gemeinde erfahren musste, dass die Vorschläge der Anwohner wohl nicht umgesetzt werden sollen, obwohl sie im Rathaus nachgefragt habe.

Lommek erlebe immer wieder, dass Autos im Weideweg zu schnell unterwegs seien. Außerdem brausten nachts Lkw lang - trotz Lkw-Verbots.

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