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Keine Defibrillatoren für Feuerwehr

Velpke Keine Defibrillatoren für Feuerwehr

Velpke. Enttäuscht ist Ratsmitglied Rolf Senger: Sein Antrag auf Anschaffung von Defibrillatoren für die Feuerwehren wurde am Mittwoch im Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde abgelehnt.

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Hilfsgerät für Rettungskräfte und Laien: Defibrillatoren können Spätschäden nach Infarkten verhindern.

Quelle: Foto: Archiv

Defibrillatoren können durch Stromstöße bei Herzinfarkten bewirken, dass das Gehirn weiter mit Sauerstoff versorgt wird. Mit Anleitung können auch Laien sie bedienen. Den Antrag hatte Senger nach Notfällen in seinem Bekanntenkreis eingebracht. „Bis der Notarzt aus Helmstedt in Rümmer eintrifft, vergehen 20 bis 30 Minuten“, sagt er.

Ein Defibrillator könnte helfen, diese Zeit zu überbrücken und bleibende Schäden verhindern. Trotzdem sprachen sich Verwaltung und Gemeindekommando der Feuerwehr dagegen aus. Gemeindebrandmeister Sascha Kehlau erklärte: Die Zahl der Aktiven sei zu klein, Aus- und Fortbildungen sowie Kosten für Material und Wartung stellten eine hohe Belastung dar. Hinzu komme der psychische Druck. Auch die Verwaltung warnt davor, den Einsatzkräften „eine zusätzliche Aufgabe zu übertragen, für die sie gesetzlich nicht zuständig sind“.

Die Rettungsdienstplanung im Landkreis wird laut Verwaltung gerade überarbeitet. Senger will noch nicht aufgeben. Senger geht es darum, „dass Geräte in den Gemeinden jederzeit verfügbar sind - wie auf Bahnhöfen“. Er sucht jetzt nach Alternativen.

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