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Kein Mehrgenerationen-Wohnen am Bockshornweg

Groß Brunsrode Kein Mehrgenerationen-Wohnen am Bockshornweg

Groß Brunsrode. Aus für das geplante Mehrgenerationen-Wohnen im Neubaugebiet „Bockshornberg III“ in Groß Brunsrode. Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Lehre schmetterte die Pläne, denen Ortsrat und Bauausschusszugestimmt hatten, ab. Der Grund: Die Infrastruktur in dem kleinen Ort passe nicht zu dem Projekt.

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Baugebiet „Bockshornberg III“: In Groß Brunsrode sollen keine Häuser für mehrere Generationen entstehen.

Quelle: Foto: Archiv

„Das ist eine Sauerei“, ist Michael Fitzke (UWG) verärgert über die Entscheidung. „Es werden immer nur Einfamilienhäuser gebaut. Gerade aber für Ältere sollte man etwas tun.“ Das Argument, dass es in Groß Brunsrode beispielsweise keine Einkaufsmöglichkeiten gebe, lässt er nicht gelten. Gerade wenn mehrere Generationen zusammen leben, ließen sich Fahrten in andere Orte auch gemeinsam machen.“

Der Gemeinde Lehre wirft er vor, „von Anfang an mit wenig Engagement und viel Bedenkenträgertum an die neuen Ideen herangegangen zu sein“.

Das lässt Gemeindebürgermeister Klaus Westphal (parteilos) nicht auf sich sitzen: „Die grundsätzliche Idee zu einem solchen Projekt wurde von Anfang an sowohl vom kompletten Verwaltungsausschuss getragen als auch von der Gemeinde unterstützt. Diskussionen zwischen den Fraktionen gab es von Beginn an über den Standort.“

Die Suche nach Bauträgern für die vier oder fünf Häuser, die mehrere Generationen bewohnen sollten, gestaltete sich schwierig. Wegen des Standortes hatte es Westphal zufolge immer wieder Bedenken gegeben. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans für die 29 Grundstücke hat der Verwaltungsausschuss allerdings zugleich den Weg für einen baldigen Baustart freigemacht.

„Es ist wichtig, dass die Bauwilligen Planungssicherheit bekommen“, sagt Ortsbürgermeisterin Kerstin Jäger (CDU). Die Entscheidung gegen das Wohnprojekt ist aus ihrer Sicht „bedauerlich“, die Idee als solche aber „zukunftsorientiert“. „Vielleicht lässt sich ein solches Vorhaben künftig in Lehre oder Flechtorf realisieren.“

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