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Historische Wanderung

Essenrode Historische Wanderung

Essenrode. Die Johanneskirche war Ausgangs- und Mittelpunkt beim zweiten Teil einer historischen Wanderung in Essenrode, zu der Heimatpfleger Hartmut Bosse am Samstag einlud. Mehr als 70 Teilnehmer lauschten seinen Ausführungen.

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Mittelpunkt der Wanderung: Über die Bedeutung der Johanneskirche für Essenrode sprach Hartmut Bosse.

Quelle: Photowerk (he)

Dabei spielte dieses Mal die Architektur eine bedeutende Rolle. „Die bauliche Entwicklung der Kirche ist eng verwoben mit der Geschichte Essenrodes“, sagte Bosse. Bereits im 11. Jahrhundert entstand die Kirche, im 14. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff erweitert und der Turm erhöht. „Der Umbau zur heutigen Form mit barocker Innenausstattung erfolgte in den Jahren 1737 bis 1744“, so Bosse. Eine Überraschung gab es 1989: Bei der Renovierung wurden gotische Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert freigelegt.

Maßgeblich für die Bedeutung der Kirche waren die Gutsherren. Sie erstanden bedeutende Kunstwerke wie ein Epitaph (1601) und legten mit einer Stiftung auch den finanziellen Grundstein für die schulische Bildung. „Im Jahr 1606 wurde die Stiftung ins Leben gerufen, deren Zinsen für die Bezahlung eines Lehrers gedacht waren“, wusste Bosse. 1611 entstand das erste Schulgebäude.

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