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Haus Wartburg: Aktion für bessere Altenpflege

Lehre Haus Wartburg: Aktion für bessere Altenpflege

Lehre. Eine würdevolle Pflege, familiäre Entlastung, gerechte Finanzierung und attraktive Ausbildung: Das sind die Kern-Forderungen der Mitarbeiter des Altenpflegehauses Wartburg in Lehre. Sie beteiligten sich gestern an dem bundesweiten Aktionstag der Diakonie.

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Hoffen auf bessere Rahmenbedingungen für die Altenpflege: Mitarbeiter, Bewohner und Unterstützer des Hauses Wartburg in Lehre.

Quelle: Foto: Hensel

„Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich das Thema Pflege anzupacken und bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte und Pflegebedürftige zu schaffen“, fasst Heimleiter Björn Jüppner zusammen. Er hatte die Aktion in Lehre organisiert, um auf das Thema aufmerksam zu machen, das früher oder später viele trifft: Die Altenpflege und ihre Probleme.

Die wichtigsten Forderungen wie „Gerechte Finanzierung“, „Würdevolle Pflege“ oder „Attraktive Ausbildung“ hatten die Mitarbeiter auf gebastelte Rettungspakete geklebt. Zusätzlich beschrifteten sie gemeinsam mit Bewohnern und Angehörigen Karten mit ihren Hauptforderungen. Rund 100 kamen zusammen. „Die schicken wir dann gesammelt direkt ans Bundesministerium für Gesundheit“, erläutert Jüppner.

Peter Boeck, Betriebsratsvorsitzender im Haus Wartburg, geht es vor allem um die gute Ausbildung: „Wir haben akuten Fachkräfte-Mangel und trotzdem müssen die Schüler auf der Pflegeschule sich noch an den Kosten beteiligen - das passt doch vorne und hinten nicht“, kritisiert er. Dabei sei schon jetzt klar, dass die Situation nicht besser wird: „Aktuell gibt es bundesweit 1,7 Millionen Alzheimerpatentien und die Zahlen steigen rasant weiter an.“ Mitarbeiterin Bianca Kunz: „Deshalb darf man auch besonders bei der Betreuung der Demenz-Bewohner nicht nach Minuten abrechnen - gerade da ist es wichtig, sich der Tagesform der Bewohner anpassen zu können.“ Ein weiteres wichtiges Thema sei die gerechte Bezahlung.

kau

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