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Velpke/Lehre Großübung in Flechtorf: Flugzeug stürzt auf Firmengelände
Wolfsburg Velpke/Lehre Großübung in Flechtorf: Flugzeug stürzt auf Firmengelände
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12:27 25.09.2018
Großaufgebot: 157 Retter eilten am Samstag an die Absturzstelle eines Flugzeuges in Flechtorf. Dabei handelte es sich um eine groß angelegte Übung. Quelle: Andreas Meißner
Flechtor

Insgesamt 157 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen probten bei einer Großübung vom Flughafen Braunschweig-Wolfsburg den Ernstfall.

Laut Szenario hatte der Pilot eines zweimotorigen Flugzeuges mit elf Passagieren an Bord den Ausfall beider Triebwerke gemeldet, bevor es zu dem Absturz kam. Neben dem Rumpf des Flugzeuges befanden sich etliche Trümmerteile und eine brennende Turbine Es lagen mehrere nicht ansprechbare Personen zwischen den Trümmern, während andere Personen – gemimt durch realistisch geschminkte Darsteller – verletzt und unter Schock stehend im Bereich der Absturzstelle umherirrten.

Bildung von Einsatzabschnitten und Versorgung von „Verletzten“

„Nachdem sich die Einsatzkräfte einen ersten Überblick über die Situation verschafft hatten, griffen nach und nach die immer wieder trainierten Vorgehensweisen“. berichtete Rainer Madsack, Pressesprecher der Feuerwehren aus der Gemeinde Lehre. Es wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Das waren Brandbekämpfung und Menschenrettung, Koordination Rettungsdienst, die Koordination nachrückender Kräfte sowie die Personensuche. Feuerwehrtrupps löschten die Flammen und retteten die „Verletzten“, welche dann von Notärzten versorgt wurden.

Täuschend echtes Szenario: Auch der Brand einer Flugzeugturbine wurde simuliert und musste von den Feuerwehrkräften bekämpft werden. Quelle: Andreas Meißner

Außer sämtlichen Feuerwehren aus der Gemeinde Lehre waren die Kreisfeuerwehr Helmstedt, der Arbeiter- Samariter-Bund, der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz und der Rettungsdienst der Stadt Wolfsburg im Einsatz. Vom Flughafen Braunschweig waren zwei Flugfeldlöschfahrzeuge alarmiert worden. Die Feuerwehren waren insgesamt mit 32, der Rettungsdienst mit 17 Fahrzeugen vor Ort.

Versorgung von „Verletzten“: Notärzte und eine Vielzahl von Kräften aus Rettungsdienst und Hilfsorganisationen waren vor Ort. Quelle: Andreas Meißner

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