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Große Harmonie nach der Fusion

Kirchengemeinde Lehre-Brunsrode Große Harmonie nach der Fusion

Eine Erfolgsgeschichte: Die Kirchengemeinden Lehre und Brunsrode sind im vergangenen Juli fusioniert. Die Zusammenarbeit funktioniert seitdem sehr gut, sagt der Pastor.

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Zusammenarbeit funktioniert: Die Kirchengemeinden Lehre (im Bild) und Brunsrode sind im vergangenen Juli fusioniert.

Quelle: Archiv

Lehre/Brunsrode. Aus zwei Kirchengemeinden wurde eine: Im vergangenen Juli fusionierten die beiden evangelisch-lutherischen Gemeinden Lehre und Brunsrode – und die gemeinsame Arbeit funktioniere richtig gut. „Es läuft geräuschlos ab, ohne große Umbrüche“ sagt Pastor Jonas Stark.

Das liegt vermutlich auch daran, dass sich nach außen hin nicht viel geändert hat. Ein Beispiel: Jonas Stark war bislang Pastor von Lehre und Brunsrode – das bleibt auch so. Auch der Konfirmandenunterricht lief bereits gemeinsam. Trotzdem: „Wir wollen noch enger zusammenrücken“, erklärt Stark. Dazu gehören zum Beispiel noch mehr gemeinsame Gottesdienste.

Der Brunsroder Kirchturm

Der Brunsroder Kirchturm.

Quelle: Manfred Hensel

Aber schon jetzt beobachtet Jonas Stark einen stärkeren Zusammenhalt: „Ich sehe häufiger Gemeindemitglieder aus Brunsrode, die nach Lehre in die Kirche kommen, aber auch umgekehrt.“ Der Grund dafür sei das stärkere Zusammengehörigkeitsgefühl seit der Fusion.

Die Fusion lief sehr feierlich ab – als Hochzeitszeremonie, bei der Pastor Stark die Gemeinde fragte, ob sie bereit sei, drei Kilometer bis zum nächsten Gottesdienst zu gehen – und sie antwortete wie bei einer Eheschließung üblich: Ja, mit Gottes Hilfe. Die fusionierte Gemeinde heißt jetzt offiziell evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Lehre-Brunsrode und umfasst die Orte Lehre, Klein Brunsrode und Groß Brunsrode.

Dass Kirchengemeinden fusionieren ist nicht unüblich – in evangelischer wie katholischer Kirche. Finanzielle Aspekte sind dabei ein Grund. Aber eine Fusion habe einen großen „politischen“ Vorteil, so Stark: „Eine große Gemeinde hat innerhalb der Kirche mehr Gewicht als zwei kleine.“

Es gibt nach der Fusion aber noch viel zu tun: Arbeitsverträge der Mitarbeiter müssen umgeschrieben oder Dienstanweisungen geändert werden. „Das sind Arbeiten hinter den Kulissen, die die Gemeindemitglieder gar nicht mitbekommen“, erklärt der Pastor.

Von Sylvia Telge

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