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Geschichte der Post in Flechtorf

Ausstellung im Dorfarchiv Geschichte der Post in Flechtorf

Vor über 150 Jahren kamen Briefe mit der Kutsche nach Flechtorf. Der Blick in die Anfänge der Postzustellung ist ein Bestandteil der neuen Ausstellung „Postwesen in Flechtorf von 1850 bis heute“, die am kommenden Sonntag, 19. März, von 13 bis 17 Uhr im Dorfarchiv startet.

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Ausstellung über die Geschichte der Post in Flechtorf: Dafür hat sich Ortsheimatpfleger Manfred Zink (r.) auch bei Brief- und Paketzusteller Frank-Lothar Gehrke informiert.

Quelle: Jörn Graue

Flechtorf. „Früher kam der Postkutschenwagen zwei Mal am Tag aus Braunschweig“, berichtet Ortsheimatpfleger Manfred Zink, der viele Originaldokumente und Fotos zusammengetragen hat. Anlaufpunkt war das damalige Gasthaus „Zur Post“. Die Sortierung und spätere Verteilung von Briefen war allerdings nur ein Tätigkeitsfeld der früheren Wirtsleute. „Auch Landwirtschaft spielte eine große Rolle.“

1949 hielten dann die ersten gelben Postfahrräder Einzug in Flechtorf und 1965 zog die Post in das heutige Dorfgemeinschaftshaus um. „Die beiden langjährigen Postzustellerinnen Edith Willecke und Elfriede Peterson sind vielen Flechtorfern sicherlich noch heute ein Begriff“, sagt Manfred Zink.

Heute kommt die Post in ländlichen Bereichen längst nicht mehr auf zwei, sondern auf vier Rädern. Rund 900 Einwohner versorgt Frank-Lothar Gehrke auf seiner täglichen Tour südlich der Schunter, die ihn täglich auch durch Flechtorf führt, mit Briefen und Paketen. „Die Bezirke sind in der Vergangenheit deutlich größer geworden“, sagt der Postmitarbeiter. Seit 1998 betreibt Wolfgang Behrens die Flechtorfer Postagentur.

Die Dokumente und Fotos in der Ausstellung hat Manfred Zink um handgeschriebene Hintergrundinformationen ergänzt. „Die Menschen sollen sich in der Ausstellung wiederfinden“, beschreibt Manfred Zink seinen Anspruch. Als nächstes großes Thema möchte er sich der Schulgeschichte in Flechtorf widmen vor dem Bau der Schunterschule im Jahr 1964.

joe

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