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Gemeinderat Lehre: Löhr ist Ehrenortsbrandmeister

Engagement gewürdigt Gemeinderat Lehre: Löhr ist Ehrenortsbrandmeister

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in Krippen- und Kindergartengruppen in der Gemeinde Lehre ist weiterhin ungebrochen hoch. Der Gemeinderat Lehre entschied in seiner jüngsten Sitzung, dass künftig jene Mädchen und Jungen, die im Gemeindegebiet wohnen, vorrangig einen Platz erhalten sollen.

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Würdigung: Hans-Wilhelm Löhr (2.v.r) ist Ehrenortsbrandmeister in Klein Brunsrode. Glückwünsche gab es von Gemeindebrandmeister Ralf-Holger Niemann, Gemeindebürgermeister Andreas Busch, Ratsvorsitzender Edelgard Hahn und Ortsbürgermeister Peter Ebel (v.l.).

Quelle: Jörn Graue

Lehre. Künftig sollen Kinder, deren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Lehre liegt, bevorzugt einen Betreuungsplatz in Krippen- und Kindergartengruppen erhalten. Die Vergabe der Plätze erfolgt ab 1. August zentral über die Gemeinde Lehre. Der Gemeinderat passte die geltende Satzung in seiner Sitzung am Donnerstagabend mit großer Mehrheit an. Hans-Wilhelm Löhr aus Klein Brunsrode ist dort künftig Ehrenortsbrandmeister.

Hintergrund der Satzungsänderung ist eine anhaltend hohe Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der Gemeinde. Heike Meyerhof (Grüne) beantragte, dass auch Kinder mit einer emotionalen Beeinträchtigung vorrangig Plätze erhalten sollten. Ferner sprach sie sich dafür aus, dass ein Wechsel von der Krippe in eine Kindergartengruppe zwingend mit drei Jahren erfolgen müsse. „Eltern brauchen hier Sicherheit und Verlässlichkeit“, so Meyerhof.

Die Anträge fielen im Rat durch

Die Anträge fielen im Rat ebenso durch wie das Ansinnen, jede Betreuungsgruppe mit Telefonen auszustatten. „Sie gießen hier alten Wein in neue Schläuche“, sagte Dr. Alexander Börger (CDU) mit Blick auf vorangegangene Beratungen im Fachausschuss. „Eine Satzung braucht auch immer Spielräume für die Verwaltung“, so Michael Fitzke (UWG). „Wir haben die Satzung sicherlich nicht zum letzten Mal angefasst“, zeigte sich Gemeindebürgermeister Andreas Busch (parteilos) überzeugt.

In Sachen Tempo 30 ist alles im Fluss

„In Sachen Tempo 30 an der Grundschule in Flechtorf ist alles im Fluss“, sagte Andreas Busch. Bislang hat der Landkreis Helmstedt die entsprechenden Verkehrszeichen allerdings noch nicht aufgestellt. Der Verwaltungschef wies erneut auf die dramatischen Folgen des geänderten Glücksspielstaatsvertrages für die Spielhallen in der Gemeinde hin (WAZ berichtete): „Dadurch sind 20 Arbeitsplätze gefährdet“, so Busch.

Eine besondere Ehrung gab es für Hans-Wilhelm Löhr aus Klein Brunsrode. Für sein langjähriges Wirken in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt der einstige Ortsbrandmeister, der unter anderem federführend am Bau des neuen Feuerwehrhauses mitgewirkt hatte, den Titel Ehrenortsbrandmeister.

Von Jörn Graue

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