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Gedenktafel erinnert an Zwangsarbeiter

Lehre Gedenktafel erinnert an Zwangsarbeiter

Was lange währt, wird endlich gut: Die Arbeitsgruppe Heimatpfleger im Verein Braunschweigische Landschaft enthüllte jetzt feierlich eine Info-Tafel im Eingangsbereich der Muna im Waldgebiet Kampstüh in Lehre. Diese soll Besucher an die Geschichte der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt erinnern. Wichtigstes Stichwort: Zwangsarbeit.

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Mahnort an der Muna: Eine Gedenktafel erinnert an die Geschichte der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt und die Zwangsarbeiter.

„Es ist eine Tafel gegen das Vergessen“, betonte Klaus Westphal, Bürgermeister der Gemeinde Lehre. Ortsbürgermeister Bernd Krüger hofft, dass künftig viele Jugendliche von dieser Mahntafel lernen werden und ihr Wissen dann auch weitertragen. Gemeinsam mit dem Ortsrat und dem Ortsheimatpfleger Wilhelm Knigge hatte sich Krüger schon seit Längerem mit der Idee beschäftigt, einen Gedenkstein oder eine Erinnerungstafel im Bereich der Muna zu installieren.

Harald Schraepler, Sprecher der Arbeitsgruppe Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft, freute sich vor allem über die gute Zusammenarbeit mit Jens Binner, Manfred Laube und Uwe Otte, der bereits 1983 mit einem Antrag für eine Gedenktafel den Stein ins Rollen gebracht hatte. Neben allgemeinen Hintergrundinformationen verweist die neue Info-Tafel auch auf einige der Einzelschicksale und macht den Schrecken des alten Zwangsarbeiterlagers umso greifbarer. „Wer vor dem Tor steht, soll künftig das, was er im Wald sieht, besser einordnen können“, erläutert Manfred Laube, der gemeinsam mit Uwe Otte den Text der Tafel verfasste.

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