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Fusionsdebatte: Bürgerverein will Essenroder befragen

Essenrode Fusionsdebatte: Bürgerverein will Essenroder befragen

Essenrode. Wo soll für Essenrode die Reise hingehen? Gerade mit Blick auf die kommunalen Fusionsverhandlungen ist das Thema im Bürgerverein brandaktuell.

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Wollen die Essenroder zum Thema Fusion befragen: Hartmut Discher, Ulrich Nehring und Ernst von Lüneburg (v.l.) vom Vorstand des Bürgervereins Essenrode.

Quelle: Photowerk (kau)

Deshalb führt der Vorstand an diesem Wochenende eine Bürgerbefragung durch.

„Unser Ziel ist es, herauszubekommen, welche Tendenz in Essenrode vorherrscht“, betont Ernst von Lüneburg. Bereits seit seiner Gründung hatte sich der Verein für eine Fusion mit Wolfsburg stark gemacht. Doch jetzt wollen die Mitglieder für das weitere Vorgehen das Votum möglichst vieler Bürger hinter sich haben. Immerhin haben gerade die Essenroder durch ihre besondere Lage viele Möglichkeiten. „Einige tendieren eher zu Braunschweig oder zu Gifhorn, andere hängen vielleicht sogar noch am Landkreis Helmstedt“, sagt Ulrich Nehring. Immerhin würde sich mit einer Fusion oder Eingemeindung einiges ändern, so zum Beispiel die Zuordnung zu weiterführenden Schulen oder der Ort für Dienstleistungen der Verwaltung.

In den letzten Tagen hat der Bürgerverein deshalb Info-Zettel verteilt, am Samstag wollen die Vorstandsmitglieder etwa ab 10 Uhr von Haus zu Haus gehen und die Meinung der Bürger notieren. Die Alternativen:

- Die Gemeinde Lehre wird Teil eines Gemeindeverbands der Gemeinden den Landkreises mit der Stadt Wolfsburg oder Braunschweig.

- Essenrode wird nach Wolfsburg oder Braunschweig eingemeindet.

- Essenrode wird Teil einer Samtgemeinde (Meine oder Isenbüttel) im Landkreis Gifhorn.

Mit dem Ergebnis will der Bürgerverein in künftige Verhandlungen gehen, als erstes aber die Öffentlichkeit, die Politik und Genehmigungsbehörden informieren.

kau

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