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Fusion Helmstedt/Wolfsburg: Was sagen Velpke und Lehre dazu?

Velpke/Lehre Fusion Helmstedt/Wolfsburg: Was sagen Velpke und Lehre dazu?

Velpke/Lehre. Die Fusionspläne zwischen der Stadt Wolfsburg und dem Landkreis Helmstedt reifen: Der Helmstedter Kreistag beschloss jetzt, einen Gutachter zu beauftragen.

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Fusionspläne: Gehören Velpke (l.) und Lehre bald zu Wolfsburg (M.)?

Quelle: Fotos: Archiv

Dieser soll prüfen, „welche verfassungs- und kommunalrechtlichen Möglichkeiten der Zusammenführung einer kreisfreien Stadt und eines Flächenlandkreises überhaupt bestünden“, wie es in der Vorlage des Landkreises heißt. Darüber gebe das viel diskutierte Hesse-Gutachten (WAZ berichtete) nämlich keinen Aufschluss.

Ein Ergebnis wird bis Ende Februar 2013 erwartet. Nur wenn die Fusion bis 31. März nächsten Jahres abgeschlossen wäre, würde dem Kreis im Rahmen des so genannten Zukunftsvertrags 75 Prozent der Kredite (in diesem Fall etwa 66 Millionen Euro) erlassen.

Die Gemeinde Lehre hingegen würde auf ihren Schulden sitzen bleiben. „Bei einer Fusion des Landkreises würde sich zunächst für die Gemeinde nicht sehr viel verändern. Einzige Änderung könnte eine andere Kommunalaufsicht sein“, vermutet Bürgermeister Klaus Westphal. Letztlich sei aber noch gar nicht absehbar, „wie sich die Gemeinden in einer Fusion wiederfinden würden“. Velpkes Samtgemeindebürgermeister Hans Werner Schlichting ist sich sicher, dass die Vorteile überwiegen würden - finanziell für den Landkreis, aber auch für die Gemeinden: „Unsere Bürger sind ohnehin meist nach Wolfsburg orientiert, da ist zumindest die ernsthafte Prüfung einer Zusammenführung der richtige Weg.“

kau

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