Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Velpke/Lehre Friedensläufer Helmut Eichmann macht Station in Velpke
Wolfsburg Velpke/Lehre Friedensläufer Helmut Eichmann macht Station in Velpke
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:55 10.08.2018
Zu Fuß für den Frieden unterwegs: Auf seinem Marsch von Bad Pyrmont bis nach Brandenburg machte Helmut Eichmann (M.) Station in Velpke. Quelle: Burkhard Heuer
Anzeige
Velpke

Er hat nur einen Rucksack und einen Leinenbeutel mit Landkarten und Streckenplan dabei: Doch die Botschaft wiegt schwer, die der 68-jährige Helmut Eichmann auf seinem Friedens-Fußmarsch quer durch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt bis Brandenburg übermitteln möchte: „Wir dürfen nicht lockerlassen in unserem Kampf für den Frieden“, sagte Eichmann.

Friedensmarsch: Start war am 4. August in Bad Pyrmont

Als fünfte Station seit seinem Start am 4. August in Bad Pyrmont traf er im Landkreis Helmstedt ein. Nach fast 400 Kilometern und einem Pensum von 30 Kilometern täglich will er voraussichtlich in 14 Tagen sein Ziel erreichen und dem russisch-orthodoxen Kloster in Götschendorf (Brandenburg) eine Friedensbotschaft überbringen.

Helmut Eichmann legte Blumen am Ehrenmal nieder

Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke und Fachbereichsleiter Uwe Wehke legte Eichmann im Auftrag der Gemeinde ein Blumengesteck am Ehrenmal nieder. Dabei erinnerte Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Bad Pyrmont, an die Botschaft, die er auf seinem Weg an insgesamt zwölf Stationen den Städten und Gemeinden übermitteln möchte: „Auch 1914 hatten wir einen heißen Sommer, der in Europa ein Pulverfass zum Ersten Weltkrieg zur Explosion brachte“, so Eichmann.

Fricke unterstrich die Bedeutung der Kriegsgräberfürsorge

Unser aller Streben müsse sein, an die Schrecken und Grausamkeiten der Kriege zu erinnern. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass wir heute in Deutschland in Geborgenheit leben können. Die Lage sei vielfach wieder brandgefährlich. Zu Eichmanns Anliegen gehören deshalb Verbindungen und Gespräche mit Russland. So besucht er nicht zufällig das orthodoxe Kloster in Götschendorf, dessen Abt Daniil Irbitz recht gute Drähte nach Moskau attestiert werden. Die Bedeutung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge unterstrich auch Samtgemeindebürgermeister Fricke. „Leider muss man feststellen“, so sagte er, „dass die Volkstrauertage an Resonanz verlieren.“ Dabei sei die Arbeit des Volksbundes gar nicht hoch genug einzuschätzen. Bereits am Tag zuvor war der Friedenswanderer Helmut Eichmann auch in der Gemeinde Lehre freundlich empfangen und von Bürgermeister Andreas Busch begrüßt worden.

Von Burkhard Heuer

Als Jugendtreff funktionierte das ehemalige Danndorfer Feuerwehrhaus in der Grafhorster Straße nicht, jetzt ist dort ein Kulturtreff. Am Donnerstag war die Eröffnung.

10.08.2018

Hiobsbotschaft in der Sondersitzung des Samtgemeinderates Velpke: Die ursprünglich veranschlagten Kosten für den Neubau des Feuerwehrhauses Wahrstedt sind wahrscheinlich schon heute Makulatur.

11.08.2018

Werke des Künstlers David Peters-Büttner aus Oebisfelde sind ab Mittwoch, 8. August, im Rathaus Lehre zu sehen. Die Ausstellung wird an dem Tag um 18 Uhr eröffnet.

08.08.2018
Anzeige