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Velpke/Lehre Flüchtlinge ziehen von Essenrode in die Muna
Wolfsburg Velpke/Lehre Flüchtlinge ziehen von Essenrode in die Muna
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19:40 26.10.2017
Das Muna-Gelände im Kampstüh bei Lehre: Dorthin ziehen mehrere Flüchtlinge aus Essenrode. Quelle: Jörn Graue
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Gemeinde Lehre

Die Wohncontainer für geflüchtete Menschen in Essenrode stehen teilweise leer. Derzeit leben dort noch acht Menschen, sechs von ihnen sollen nach und nach auf das Muna-Gelände im Kampstüh umziehen, die übrigen beiden in andere Wohnungen.

Bislang hatte die Gemeinde Lehre auf die dezentrale Unterbringung der Menschen gesetzt. Insgesamt leben derzeit 168 Flüchtlinge im Gemeindegebiet, davon 30 im Bereich der Muna, 16 im Wohncontainer „Zum Börneken“ und acht in Essenrode. „Grundsätzlich favorisieren wir eine dezentrale Unterbringung, dürfen allerdings auch die wirtschaftlichen Faktoren dabei nicht aus den Augen verlieren“, sagt Gemeindebürgermeister Andreas Busch (parteilos). In der Folge ziehen die Menschen aus den Containern vom Festplatz am Hiller in Essenrode auf das Muna-Gelände um. Ein Ortswechsel steht aktuell noch acht Menschen bevor, von denen sechs in die Muna umziehen werden. Von ehemals 13 Flüchtlingen aus Essenrode sind dieses Jahr bereits fünf umgezogen, drei in die Muna und zwei in andere Wohnungen.

Die Gemeinde Lehre hat dem Verwaltungschef zufolge in Zeiten hoher Flüchtlingszahlen langfristige Mietverträge für Wohnungen abgeschlossen. Einige davon stehen inzwischen allerdings leer. „Da die Container-Verträge jetzt auslaufen, sollen die Container in Essenrode sukzessive aufgelöst und die vorhandenen Wohneinheiten genutzt werden“, sagt Andreas Busch. Dazu zählen auch freie Kapazitäten auf dem Muna-Gelände im Kampstüh, die sich in Privatbesitz befinden.

Norbert Winkler, Vorsitzender des Vereins „Willkommen in Lehre“, hat zwar Verständnis für wirtschaftliche Erwägungen, sieht in der örtlichen Verlagerung der Menschen von Essenrode in die Muna aber eine „Erschwerung der Integration“. Einen positiven Einfluss hätten etwa Bewohner nahegelegener Wohnquartiere, die es jedoch im Bereich der Muna nicht gibt. „Wie soll Integration gelingen, wenn man im Wald wohnt?“, fragt Winkler. Ein weiteres Problem ist aus seiner Sicht die „desolate Busverbindung“ vom Kampstüh in die umliegenden Orte.

Von Jörn Graue

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