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Flüchtlinge ziehen in die alte Kneipe

Twülpstedt / Klein Sisbeck Flüchtlinge ziehen in die alte Kneipe

Klein Sisbeck. 39 neue Flüchtlinge erwartet die Samtgemeinde Velpke in den kommenden Wochen. Bis zu 14 Flüchtlinge sollen in der alten Gaststätte in Klein Sisbeck unterkommen. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits - das erfreut allerdings nicht alle.

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Klein Sisbeck: In der alten Gaststätte sollen Flüchtlinge einziehen.

Quelle: Boris Baschin

„Ich hätte mir gewünscht, dass man die Klein Sisbecker zumindest mitnimmt und von Anfang an in die Pläne einbezieht“, betont Anwohner Michael Dinter, der erst durch Gerüchte von dem Vorhaben erfuhr. Immerhin seien bis zu 15 Asylbewerber in dem 300-Seelen-Dorf nicht wenig.

Die Verwaltung hofft, dass die Klein Sisbecker das Vorhaben dennoch unterstützen, „vielleicht findet sich ja sogar ein Unterstützerkreis wie in Velpke oder Bahrdorf“, so Uwe Wehke von der Verwaltung.

Die Samtgemeinde stehe aktuell sehr unter Druck, um die vielen ihr zugewiesenen Flüchtlinge unterbringen zu können, das Heim in Bahrdorf ist längst voll, ebenso die neuen Unterkünfte in Wahrstedt. Deshalb werden viele Asylbewerber jetzt in angemieteten Wohnungen untergebracht - und zwölf bis 14 von ihnen eben in der alten Gaststätte in Klein Sisbeck.

Ebenfalls angedacht ist ein Container im Pfarrgarten der St.-Marien-Gemeinde in Velpke. Insgesamt leben in der Samtgemeinde dann 109 Asylbewerber.

In Klein Sisbeck laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren: Elektrik, Heizung und Sanitär werden auf Kosten der Samtgemeinde erneuert und auf die neuen Bedürfnisse zugeschnitten. Der Saal soll allerdings weiterhin frei bleiben. Wehke rechnet damit, dass die neuen Bewohner bis Ende Mai einziehen können. Geplant wird zunächst für drei Jahre.

kau

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