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Findlings-Garten und Aussichts-Plattformen

Velpke Findlings-Garten und Aussichts-Plattformen

Velpke. Die Naturerlebnislandschaft Allertal nimmt Gestalt an: In der Velpker Schweiz sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen. Eröffnet werden soll der Erkundungspfad des Femo (Freilicht und Erlebnismuseum Ostfalen) im Frühjahr 2015.

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Naturerlebnislandschaft: An der Velpker Kieskuhle sind bereits eine Aussichtsplattform (kl. Bild) und ein Findlingsgarten entstanden. Im Frühjahr könnte der neue Pfad eingeweiht werden.

Quelle: Fotos: Hensel

Eigentlich war die Realisierung des Projektes 2012 geplant, doch Genehmigungen und Ausschreibungsverfahren verzögerten den Ablauf. „In diesem Jahr wollen wir aber fertig werden“, sagt Karl-Friedrich Weber vom Femo-Vorstand.

Ein Bestandteil des Pfades ist von der Grafhorster Straße aus zu sehen: Gegenüber der Bushaltestelle Am Immenhus steht ein hölzerner Aussichtsturm, der ab 2015 den Blick auf zahlreiche Wasservögeln erlauben wird.

Auf der anderen Seite der Kieskuhl-Seen-Landschaft wird ein Findlings-Garten angelegt. Die riesigen Steine, die später durch Info-Tafeln erläutert werden, sollen die Veränderungen im Allertal während der Eiszeit dokumentieren. „Als die Gletscher schmolzen, wurden Sand und Gestein ins Tal geschwemmt“, erklärt Weber. Der Kiesabbau formte später die Velpker Schweiz. Auch auf dieser See-Seite gibt es außerdem eine neue Holzplattform mit Steg zu einem Frosch-Laichplatz. Am Ende des Wetzsteinrings entsteht ein kleiner Parkplatz für fünf bis sechs Autos.

Im Bereich Immenhus wurde nicht gebaut, sondern abgerissen: Das Funktionshaus des ehemaligen Campingplatzes ist verschwunden. „Hier können Spaziergänger in den nächsten Jahren beobachten, wie sich die Natur ihren Platz zurückerobert“, sagt Weber. Das Femo bereitet auch eine kindgerechte Broschüre vor. Und am Krebsloch ist eine Dokumentation zur Geschichte der Steinbrüche von 1660 bis heute geplant.

Insgesamt investieren Femo und BUND 230.000 Euro (inklusive Arbeitseinsatz). Für Unterhaltung und Pflege werden künftig rund 10.000 Euro im Jahr fällig.

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