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Feuerwehrhaus Wahrstedt: Ausschuss empfiehlt Neubau

Feuerwehrausschuss tagte Feuerwehrhaus Wahrstedt: Ausschuss empfiehlt Neubau

Die Sicherheit der Bürger hat ihren Preis. Das zeigte sich in der jüngsten Sitzung des Feuerwehrausschusses der Samtgemeinde Velpke. Das Gremium fasste mehrere kostspielige Empfehlungen.

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Domizil der Wahrstedter Wehr: Das Gerätehaus soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: Britta Schulze

Samtgemeinde Velpke. In Wahrstedt soll im kommenden Frühjahr ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden. Dafür muss das bestehende Gebäude mit dem angeschlossenen Dorfgemeinschaftshaus zunächst abgerissen werden. Der Ausschuss für Feuerwehren und Gefahren der Samtgemeinde Velpke empfahl den 739.000 Euro teuren Neubau in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig.

Schon seit längerem gibt es im Wahrstedter Gerätehaus Probleme mit Feuchtigkeit. „Die Einsatzkräfte mussten sogar schon ihre Einsatzkleidung mit nach Hause nehmen“, berichtete Fachbereichsleiter Bürgerdienste Uwe Wehke. Das soll mit dem Neubau anders werden. Dieser sieht neben der Fahrzeughalle einen Schulungsraum, Büro, Lager mit Werkstatt und eine kleine Küche vor.

So soll der Wahrstedter Neubau aussehen,

So soll der Wahrstedter Neubau aussehen,

Quelle: Broy

Der Ausschuss diskutierte die Möglichkeit von Mehrkosten durch eine allgemeine Steigerung von Baukosten, votierte aber schließlich einstimmig für den Neubau. „Baubeginn soll Mitte/Ende April 2018 sein“, sagte Uwe Wehke. Voraussetzung ist die Zustimmung des Samtgemeinderates. Im September 2016 hatte der Gemeinderat Velpke entschieden, dass voraussichtlich 2019 ein neuer Mehrzweckraum an das Wahrstedter Sportheim angebaut werden soll.

Der Ausschuss empfahl einstimmig die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges für die Feuerwehr Danndorf für insgesamt 270.000 Euro. Als umstritten erwies sich die Anschaffung eines Logistikanhängers Hochwasser. „Ich sehe es nicht als Pflicht der Feuerwehr an, den Leuten die Keller zu putzen“, sagte Michael Eli (SPD) und nannte wenige Zentimeter Wasser im Haus bei einem Unwetter als Beispiel.

Aus Sicht von Gemeindebrandmeister Sascha Kehlau sei die Nichtanschaffung eines solchen Anhängers, der etwa über fünf Tauchpumpen verfügt, das falsche Signal an die Öffentlichkeit, wenn sich diese schnelle Hilfe wünsche. Andere Betroffene hätten 50 Zentimeter Wasser im Keller. Schließlich sprach sich der Ausschuss für die Anschaffung eines rund 47.000 Euro teuren Anhängers aus.

Von Jörn Graue

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