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Feuerwehr befreit Storch aus misslicher Lage

Tierischer Einsatz Feuerwehr befreit Storch aus misslicher Lage

Tierrettung hieß es am Mittwochvormittag für die Feuerwehren Bahrdorf und Grasleben: Die Einsatzkräfte mussten einen eingeklemmten Storch vom Dach eines Hauses befreien.

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Missliche Lage: Die Feuerwehr Grasleben befreite den kleinen Storch aus ihrem Hubrettungsgerät.
 

Quelle: Feuerwehr Bahrdorf

Bahrdorf.  Glückliches Ende einer Storchenrettung am Mittwochvormittag in Bahrdorf. Auf dem Dach eines Wohnhauses an der Oebisfelder Straße war das junge Tier zwischen Satellitenschüssel und Dach in einer Höhe von rund acht Metern eingeklemmt. Erst mit dem Hubrettungsgerät der Feuerwehr Grasleben gelang es, den Jungstorch aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Keine leichte Aufgabe für die Feuerwehr Bahrdorf. Als die Einsatzkräfte am Mittwoch zu der Rettung eines Jungstorchs ausrückten, erwies sich die eigene vierteilige Steckleiter als ein wenig zu kurz. „Die Leiter hat eine Rettungshöhe von 7,80 Meter“, erläuterte Mirko Wogatzki, Pressesprecher der Feuerwehren in der Samtgemeinde Vepke. Somit kamen die Freiwilligen schlichtweg nicht an das Tier, das sich zwischen den Kabeln der Satellitenschlüssel und dem Dach in einer Höhe von über acht Metern verfangen hatte, heran. Die Folge: „Die Ortsfeuerwehr Grasleben wurde mit dem Hubrettungsgerät nachalarmiert“, berichtete Wogatzki.

Behutsam gelang es den Einsatzkräften, das Tier zu befreien. Ein Bauhofmitarbeiter der Samtgemeinde Velpke brachte den Jungstorch ins NABU-Artenschutzzentrum nach Leiferde. Für die Feuerwehren in der Samtgemeinde Velpke war es innerhalb von gut zwei Wochen die dritte Tierrettung. Zunächst suchten Einsatzkräfte in Rümmer in einem stark zugewachsenen Graben nach einem Schwan, der jedoch von selbst in einen angrenzenden Teich fand. Wenige Tage später befreite die Danndorfer Wehr einen Vogel aus einem Mauerspalt in einer Hausfassade.

Von Jörn Graue

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