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Essenrode: Wohncontainer für 34 Flüchtlinge

Lehre-Essenrode Essenrode: Wohncontainer für 34 Flüchtlinge

Essenrode. 85 Asylbewerber leben aktuell in der Gemeinde Lehre. 74 weitere werden noch bis Jahresende erwartet. 34 davon sollen in Wohncontainern auf dem Hiller in Essenrode untergebracht werden. Über diese Pläne informierte die Gemeinde am Donnerstagabend in Essenrode, rund 200 interessierte Bürger kamen.

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Großes Interesse: Rund 200 Bürger aus Essenrode kamen am Donnerstagabend zu einer Informationsveranstaltung der Gemeinde zum Thema Flüchtlinge.

Da es in der Gemeinde kaum noch freien Wohnraum gebe, sei der Bau der Container auf dem Festplatz in Essenrode „unumstößlich“, betonte Gemeindebürgermeister Klaus Westphal. Geplant sind dort 17 Container für je zwei Asylsuchende, so Bauamtsleiter Tobias Breske. Hinzu kommen Container für Sanitäranlagen, Duschen, einen Gemeinschaftsraum und eine Küche. Die weiteren 40 Asylbewerber können laut der Gleichstellungsbeauftragten Uljana Klein in angemietetem Wohnraum unterkommen.

Michael Heinrichs, Leiter der Polizeidienststelle in Lehre, betonte, dass er mit keinen Auffälligkeiten rechne. Immerhin habe es in der Gemeinde mit Flüchtlingen nie Probleme gegeben. „Im Gegenteil, in diesem Jahr ist die Kriminalstatistik sogar rückläufig“, so Heinrichs. Zu verdanken sei das auch dem Verein „Willkommen in Lehre“, der Flüchtlinge unterstützt - und auch alte Fahrräder sammelt und repariert. Denn das war in Essenrode die größte Kritik: Wie sollen die Flüchtlinge im Winter zu Einkaufsläden und Ärzten kommen? „Da muss man einfach kreativ sein“, so Barbara Hennig vom Vorstand.

Viele Essenroder boten Hilfe an, so schlug Herm Henkel vor, einen runden Tisch für Helfer zu initiieren. Für die Organisation vor Ort stellte sich der Bürgerverein zur Verfügung. „Wir werden Arbeitsgruppen bilden“, kündigte Ernst von Lüneburg an. „Bei der Unterstützung sind wir gut in der Lage, die Menschen aufzunehmen“, ist sich Ortsbürgermeisterin Birgit Brendes sicher.

kau

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