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Essenrode: Auch Eltern würden eigenen Schulbezirk begrüßen

Essenrode Essenrode: Auch Eltern würden eigenen Schulbezirk begrüßen

Essenrode. Der Vorschlag von Hartwig Möllenberg (FDP), für die Grundschule in Essenrode doch wieder einen Schulbezirk einzuführen, fällt bei den Essenrodern auf fruchtbaren Boden.

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Die Außenstelle in Essenrode: Eltern hoffen auf einen eigenen Schulbezirk.

Quelle: Foto: Archiv

Sie sehen darin eine Möglichkeit, ihren Schulstandort zu sichern.

Der Beschluss, dass die Grundschule in Essenrode zumindest als Außenstelle der Schunterschule erhalten bleibt, ließ die Eltern zunächst aufatmen. Doch dann erläuterte die Verwaltung im letzten Schulausschuss, was der Ratsbeschluss für Auswirkungen haben kann - für die Eltern ein Schock: „Plötzlich werden die Lehrerstunden weniger, es wird wahrscheinlich, dass bereits bestehende Klassen aus Essenrode in Flechtorf zusammengelegt werden, die Nachmittagsbetreuung soll nur in Flechtorf stattfinden... Für Eltern und Kinder ein Albtraum!“, so Andrea Mende vom Elternrat der Kita Essenrode. Sie fragt sich, ob dies vorher wirklich nicht bekannt war. Für Andreas Busch vom Schulamt ist klar: Auf die Fragen von Sabine Svoboda, Vorsitzende des Gemeindeelternrats, hatte er bereits im April erläutert, was passieren würde, wenn man gleichzeitig Außenstellen bildet und die Schulbezirke aufhebt - und vermutet, dass beide Schulen gemeinsam eventuell nur noch zwei Klassen bilden könnten; die Außenstelle demnach leer stehen würde.

Der Vorschlag Möllenbergs kommt da natürlich gut an: „Mit der Einführung eines Schulbezirkes für die Außenstelle Essenrode wäre zunächst einmal Planungssicherheit gegeben“, so Mende. Auch die Verwaltung betont: Möglich wäre es. Die Entscheidung sei aber letztlich „Sache des Gemeinderates“, so Sprecherin Uljana Klein. Aktuell liegt die Satzung zu den Schulbezirken zur Prüfung bei der Kommunalaufsicht. Eine Antwort stehe noch aus.

kau

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