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Entwässerung könnte Probleme machen

Grafhorst Entwässerung könnte Probleme machen

Grafhorst. Um das neue Baugebiet „In den Morgen II“ ging es Montagabend im Bauausschuss der Gemeinde Grafhorst. Ein Problem könnte bei den 29 Bauplätzen vor allem die Entwässerung verursachen.

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„In den Morgen“: Das Grafhorster Baugebiet soll wachsen. So empfahl es jetzt der Bauausschuss. Weiteres Thema war die Aufstellung eines Richtfunkmastes am Schützenheim (li.).

Quelle: Fotos: Schulze/Archiv

Hintergrund: Das Regenwasser der Straßen soll über Gräben abfließen. Die sind aber lediglich auf ein so genanntes Fünfjahres-Hochwasser ausgelegt. „Der Höhenabstand zwischen Grundwasser und der Fläche, über die das Wasser eingegeben werden soll, muss einen Meter betragen. Bei uns ist das mit 0,8 bis 1,2 Meter grenzwertig“, erklärte Stadtplaner Hermann Schütz. Aber es reiche aus. Letztlich müssten die Bauherren für die Versickerung auf ihrem Grundstück selbst Sorge tragen. Notfalls müssten sie den Boden austauschen - sollte dieser nicht genug Wasser aufnehmen. Dem Bauausschuss genügte das. Er empfahl die Pläne. Doch einige Nachbarn haben Bedenken: „Je mehr Baugebiete hinter meinem Grundstück erschlossen werden, desto länger läuft meine Drainagepumpe am Haus“, sagte zum Beispiel Wilhelm Feuerschütte aus dem Hopgarten. Er befürchtet, dass sein Grundstück bei stärkerem Regen regelrecht absaufen könnte.

Weiteres Thema war der DSL-Ausbau, von dem Grafhorst und Danndorf profitieren sollen: „Bis 50 MBit bekommen die, die näher als 500 Meter an einem der neuen aktiven Verteilerkästen wohnen“, so Thomas Küssner, Bürgervertreter und ehrenamtlicher DSL-Beauftragter. Diese Kästen sollen direkt neben den bestehenden alten Verteilerkästen aufgestellt werden. „Die meisten Bürger werden also zwischen 25 und 50 MBit kriegen.” Grafhorst sei zudem von der Wobcom auch für das Vektorverfahren eingetragen - dann bekämen die Haushalte bis zu 100 MBit. Und das bis Juni 2015.

iks

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