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Die Jubiläumsfeier beim SV Brunsrode findet statt

Nach Großfeuer im Sportheim Die Jubiläumsfeier beim SV Brunsrode findet statt

Der Verein will sich nicht unterkriegen lassen. Trotz des schlimmen Brandes im Sportheim wird das 70-jährige Bestehen am kommenden Sonntag mit einem Bürgerfrühstück gefeiert.

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Großbrand: Bei dem Feuer im Sportheim in Groß Brunsrode entstand ein Sachschaden von 100.000 Euro.

Quelle: Tim Schulze

Groß Brunsrode. Beim SV Brunsrode kehrt allmählich wieder Normalität ein. Nach dem verheerenden Feuer im Sportheim soll die geplante 70-Jahr-Feier des Vereins am kommenden Sonntag, 3. September, in der Turnhalle in Groß Brunsrode stattfinden. Derweil geht die Polizei weiterhin von einer Restmülltonne als Brandursache aus.

„Wir richten den Blick jetzt nach vorne“, sagt SV-Vorsitzender André Meinhardt. Dementsprechend fasste der Vorstand zügig den Entschluss, das 70-jährige Bestehen des Vereins trotz allem wie geplant zu feiern.

Das Fest findet am kommenden Sonntag um 10 Uhr mit einem Bürgerfrühstück in der Sporthalle Groß Brunsrode statt. „Essen bringt jeder für sich selbst mit, die Getränke übernimmt der Verein“, kündigt Meinhardt an. In geselliger Runde gibt es dann neben Grußworten von Gästen auch manche Anekdoten aus der Vereinsgeschichte zu hören. Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit.

Vielfältige Unterstützung aus dem Verein

Derzeit gebe es vielfältige Unterstützung, etwa aus den Reihen der 315 Mitglieder des SV Brunsrode, berichtet André Meinhardt. „Ich bin optimistisch, dass sich viele Menschen mit dem Verein durch ihren Besuch der 70-Jahr-Feier solidarisch zeigen“, sagt Groß Brunsrodes Ortsbürgermeisterin Kerstin Jäger (CDU).

Bis zu 130 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz

Derweil geht die Polizei weiterhin davon aus, dass das Feuer in einer Restmülltonne entstanden war und dann auf das Gebäude übergegriffen hatte. „Weitere Ermittlungen laufen“, so Polizeisprecher Thomas Figge am Mittwoch auf WAZ-Anfrage. Die Schadenshöhe liegt bei rund 100.000 Euro. Zeitweise waren bis zu 130 Feuerwehrkräfte im Einsatz, davon 40 Trupps unter schwerem Atemschutz

Von Jörn Graue

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