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Die Initiative bleibt weiter am Ball

Radweg zwischen Velpke und Meinkot Die Initiative bleibt weiter am Ball

Die im September gegründete „Initiative Fahrradweg“ setzt sich auch weiterhin für den Bau der geplanten Verbindung zwischen Velpke und Meinkot entlang der L 647 ein. Die Chancen stehen gut, dass es 2018 endlich losgehen kann.

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Klare Forderung: Stefan Winterboer (l.) und Herbert Groenke machen sich zusammen mit weiteren Mitstreitern für den Bau eines Radweges zwischen Velpke und Meinkot stark.
 

Quelle: Jörn Graue

Velpke.  Öffentlicher Druck hat schon so manches beschleunigt. Darauf setzt die im September gegründete „Initiative Fahrradweg“, die sich für den Bau der geplanten Verbindung zwischen Velpke und Meinkot entlang der Landesstraße 647 engagiert. Die Chancen stehen gut, dass es 2018 endlich losgehen kann.

„Wir wollen die Bürger für den Radweg sensibilisieren“, sagt Herbert Groenke als Sprecher der 15-köpfigen parteiunabhängigen Initiative. Diese macht mit einem Transparent und mehreren auffällig lackierten Fahrrädern an der künftigen Trasse ihr Ziel in Richtung Landesregierung klar: einen schnellen Baustart.

Besonders wichtig ist dem Velpker Herbert Groenke und Mitstreiter Stefan Winterboer aus Bahrdorf das Thema Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern. Generell laste viel Verkehr auf der Strecke, darunter gerade auch Schwerlastverkehr durch die beiden Kiesgruben nahe Bahrdorf. Die beiden Landtagsabgeordneten Jörn Domeier und Veronika Koch (CDU) hätten zugesagt, sich dem Vorhaben Radwegbau anzunehmen, so Groenke. Um weiterhin am Ball zu bleiben, könne er sich 2018 eine Fahrradklingelaktion vor dem Landtag in Hannover vorstellen.

Im günstigsten Fall ist diese gar nicht mehr nötig. So habe das Land für das nächste Jahr entsprechende finanzielle Mittel zugesagt, sagt Henning Glaser, Bauamtsleiter bei der Samtgemeinde Velpke. Auch die Planung für den 1350 Meter langen Radweg steht. Die Kosten von 500.000 Euro wird die Gemeinde Velpke laut Glaser zu zwei Dritteln und das Land zu einem Drittel übernehmen. Als nächstes steht der Erwerb von Flächen an. Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke (parteilos) ist mit Blick auf den Start optimistisch: „Ich sehe eine realistische Möglichkeit der Verwirklichung 2018.“ Ebenso wie Gemeindebürgermeister Mark Kreutzberg (SPD) geht er von mehr Sicherheit für alle aus.

Von Jörn Graue

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