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Der Campingbus gehört zur Familie

Wolfsburg-Rümmer Der Campingbus gehört zur Familie

Rümmer. Wenn Christine Harke von ihrem T3 Westfalia Joker berichtet, dann leuchten ihre dunklen Augen. „Dieses Auto war immer mein Traumwagen“, sagt die Rümmeranerin. Und streichelt dem Bus liebevoll über den Kotflügel.

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Da fühlen sich nicht nur die Hunde pudelwohl: Für Christine Harke gehört der Campingbus von Volkswagen zur Familie.

Quelle: Britta Schulze

Die Liebe zwischen ihr und dem Campingbus begann 1998, als eine andere Liebe zerbrach: „Es war ein Trennungskind“, sagt sie lächelnd. „Ein Paar trennte sich, keiner wollte den Bus haben.“ Die 55-Jährige schon und griff zu. „Er bietet Platz für vier Personen und hat eine Campingausrüstung an Bord. Genau das wollten wir damals.“ Die vierköpfige Familie verbrachte viele Campingurlaube an Nord- und Ostsee, dank des Hochdachs hatten Eltern und Kinder Schlafplätze. Wurde es zu heiß oder nass, wurde die Markise ausgefahren. „Flasche Ketchup, Nudeln und Tschüss“, fasst Christine Harke lachend zusammen.

Heute sind die Kinder längst aus dem Haus, aber der T3 gehört immer noch zur Familie: „Reparaturen oder Inspektionen erledigen meine Söhne und mein Mann“, betont Christine Harke. Geschont wird der 70-PS-Turbodiesel nicht: „Ich fahre gerne und viel. Dieses Auto ist die pure Entschleunigung.“ Für sie ein wichtiger Ausgleich zum stressigen Berufsleben: Harke arbeitet als Altenpflegerin im Johannes Paul II.-Pflegeheim in Detmerode und besucht zusätzlich in ihrer Freizeit Senioren mit ihren drei Therapiehunden. „Auch als Baufahrzeug für den Transport von Zement wurde der T3 genutzt“, sagt Christine Harke.

Doch damit ist jetzt - nach fast 30 Dienstjahren und 420.000 Kilometern - Schluss. „Jetzt schone ich ihn und fahre ich ihn nur noch von April bis September. Im Winter steht er in einer trockenen Halle.“ Doch wirklich loslassen kann Christine Harke auch dann nicht: „Ich freue mich den ganzen Winter lang auf den 1. April, wenn ich ihn endlich wieder fahren kann...“

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bis

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