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Velpke/Lehre Deponie in Essenrode wird abgedichtet
Wolfsburg Velpke/Lehre Deponie in Essenrode wird abgedichtet
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18:01 23.03.2017
Info-Veranstaltung zur stillgelegten Deponie in Essenrode: Fachexperten erläuterten abgeschlossene und anstehende Sanierungsschritte. Kunststoffbahnen sollen die Oberfläche 2018 abdichten. Fotos: Tim Schulze (1) / Jörn Graue (1) Quelle: Tim Schulze Wolfsburg
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Essenrode

Bei einer öffentlichen Besichtigung des Geländes und anschließender Info-Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Essenrode mit zahlreichen Bürgern gab es am Donnerstagabend einen Rückblick und Ausblick auf die Maßnahmen.

„Man kann sich das Deponat als einen Pudding vorstellen“, sagte VW-Projektleiter Hans-Günther Dymek. Schrittweise sei durch die Herstellung von 15.000 Sandsäulen eine Stabilisierung erfolgt: Kernziel: Sickerwasser aus dem Boden drücken und zugleich dafür sorgen, dass von oben kein neuer Niederschlag nachsickern kann. „Die Vorstellung, dass tröpfchenweise Teile aus dem Deponat ins Grundwasser gelangen, stimmt nicht“, stellte Dymek klar und verwies auf ständige behördliche Überwachungen.

Als nächste Schritte sind für 2018 die Einbringung von Tonschlacken und Verlegung von Kunststoffbahnen zur Oberflächenabdichtung sowie der Bau eines Regenwasserrückhaltebeckens geplant. Beim Antransport der Schlacken wird es laut Diplom-Ingenieur Walter Lükewille von Juli bis Oktober 2018 etwa 70 Lkw-Transporte pro Tag geben.

„Wie lange bleibt das Gelände noch eingezäunt?“, fragte ein Bürger. Lükewille: Die Überwachung dauere noch mindestens 30 Jahre an.

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