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Denkmalpflege lobt restaurierte Hofstelle der Hujers

Danndorf Denkmalpflege lobt restaurierte Hofstelle der Hujers

Danndorf . Zum 14. Mal vergibt die Niedersächsische Sparkassenstiftung den Preis für Denkmalpflege - auch ein Kulturdenkmal aus Danndorf wird heute prämiert.

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Sind stolz auf ihre alte Hofstelle: Rosemarie Mökesch-Hujer und Walter Hujer aus Danndorf.

Quelle: Imke Schulze

69 Bewerbungen lagen vor. 17 wurden mit einem Preis bedacht, weitere 16 erhalten Belobigungen - unter ihnen Rosemarie Mökesch-Hujer und Walter Hujer für ihre Hofstelle an der Hauptstraße 12 in Danndorf.

Im Juli hatten sich die beiden beworben, Anfang Oktober schaute sich eine Delegation die alte Hofstelle mit Natursteingebäuden und Wohnhaus mit Durchfahrtsscheune an. Jetzt erfuhren sie, dass sie zum Kreis der Prämierten gehören. Am heutigen Mittwoch bekommen sie ihre Belobigung in Helmstedt überreicht.

1989 hatte das aus Wolfsburg stammende Ehepaar das 1848 erbaute Haus, das zwischen 1950 und 1970 auch als Standesamt diente, gekauft. „Wir haben ein Haus mit Geschichte gesucht“, so Mökesch-Hujer. Die Hofstelle gibt es laut Danndorfer Chronik schon seit 1757. Dazu gehören bis heute ein Vieh- und ein Hühnerstall. Letzteren haben die Besitzer zu einem Gartenhäuschen umfunktioniert. Im erhaltenen Eulenloch unterm First haben sich Fledermäuse eingenistet.

Vor drei Jahren ließ das Ehepaar die Asbestbedachung entsorgen und das Haus mit alten Ziegeln aus dem Harz decken. Vor Kurzem haben die Danndorfer ein behindertengerechtes Bad eingebaut. „Und wenn ich in zwei Jahren in Rente gehe, wollen wir die Durchfahrtscheune zum Wohnzimmer ausbauen“, verrät die Besitzerin. „Wir renovieren nur fachgerecht, Beton kommt uns nicht ins Haus“, fügt Hujer hinzu.

iks

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