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Velpke/Lehre Bürger wehren sich gegen geplante Neubauten
Wolfsburg Velpke/Lehre Bürger wehren sich gegen geplante Neubauten
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16:03 04.09.2016
Ärger über geplante Neubauten in Velpke: Bürger befürchten einen Verlust von eigener Wohnqualität. Quelle: Foto: Jörn Graue
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Geplant sind 20 neue Reihenhäuser und ein großes Gebäude mit allein acht Wohneinheiten. Entschieden ist allerdings noch nichts.

„Wir haben überhaupt nichts gegen Neubauten“, sagt Anwohnerin Claudia Bartels. Sorge bereitet den Velpker Bürgern allerdings die schiere Zahl der angedachten Häuser und die nur geringen Grenzabstände zu ihren eigenen Grundstücken. „Offenbar geht es nur darum, möglichst viel Kapital aus der Fläche zu schlagen“, sind Anja und Stefan Zaun überzeugt. Ralf Moenikes befürchtet, dass sein eigenes Haus bei einer Realisierung von 20 Reihenhäusern und einem einzelnen Objekt mit acht Wohneinheiten „etwa 30 Prozent an Wert verliert“.

Investor Witold Krumm von der Firma K-Bau aus Rühen ist verwundert über die Aufregung. „Es gibt Gesetze und an die halte ich mich“, sagt er auf WAZ-Anfrage. Die Grenzabstände zu den Nachbargrundstücken würden mit sechs Metern deutlich über den gesetzlich geforderten drei Metern liegen. „Das Haus mit den acht Wohneinheiten soll nicht drei, sondern zweieinhalb Geschosse umfassen. Im oberen Bereich sind nur einzelne Penthouse-Wohnungen geplant“, erklärt er. Insgesamt wolle er etwa sieben Millionen Euro investieren und die Häuser später teils verkaufen, teils aber auch selbst vermieten. Grundsätzlich sei Krumm immer zu einem Gespräch mit den Anwohnern vor Ort bereit.

„Der Bauantrag für das Vorhaben ist eingegangen und befindet sich in der Vorprüfung“, sagt Andreas Jünemann, Sprecher des Landkreises Helmstedt. Dabei prüfe die Behörde auch, ob sich die Baumaßnahme nach Art und Maß der Nutzung und der Bauweise in den umliegenden Gebäudebestand einfügen würde.

Große Schleife, man kann damit kuscheln, muss es aber auch füttern: So beschrieb der Mann von Rosemarie Hamann seiner Frau ihr Geschenk zur Silberhochzeit. „Ich dachte, ich bekomme einen Hund“, sagt die Grafhorsterin schmunzelnd. Weit gefehlt: Ein lasergrüner VW Käfer mit roter Schleife stand vor der Tür.

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