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Brandschutz: Die Börnekenhalle muss dringend saniert werden

Lehre Brandschutz: Die Börnekenhalle muss dringend saniert werden

Lehre. Die Börnekenhalle in Lehre entspricht nicht den aktuellen Vorgaben für den Brandschutz. Am Donnerstagabend erläuterte Hans-Gerhard Meyer vom Architekturbüro A+I im Bauausschuss, was alles in der Veranstaltungshalle gemacht werden müsste - und das ist eine ganze Menge.

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Börnekenhalle Lehre: Architekt Hans-Gerhard Meyer (l.) erläuterte dem Bauausschuss, wie der Brandschutz verbessert werden müsste.

Quelle: Photowerk (bs)

Türen, Fenster, Decke, Gasanschluss, Küche - eigentlich müsste die Halle komplett umgebaut werden. Doch gemeinsam mit dem Bauamt der Gemeinde erstellte Meyer jetzt eine Prioritätenliste mit zunächst drei Punkten: „Das wichtigste sind die Türen, die derzeit nicht einmal einen Panikverschluss haben“, so Meyer. Weiterhin müsste die Gasleitung, die noch durch die Decke läuft, umgelegt und eine Brandmeldeanlage installiert werden. Kosten: etwa 180.000 Euro, 170.000 Euro hat die Gemeinde bereits im Haushalt eingestellt.

Zwar sei die Halle dann noch längst nicht auf dem aktuellen Stand, doch die schlimmsten Mängel wären dann erst einmal behoben. „Zumindest könnten wir die Halle dann zunächst weiter als Veranstaltungsstätte nutzen, die weiteren baulichen Mängel könnten nach und nach behoben werden“, so Bauamtsleiter Tobias Breske. Zu den Gesamtkosten wollte er zunächst nichts sagen - hier müsste zunächst ein weiteres Konzept erstellt werden.

Ziel sei es, dass die notwendigen Maßnahmen ab Februar (bis Mitte des Jahres) umgesetzt werden. Die bestehenden Mietverträge für Veranstaltungen sollen dennoch eingehalten werden - wenn auch mit erhöhtem Aufwand, unter anderem durch verstärkte Begleitung der Feuerwehr. „Wir haben auch noch einmal ein Gespräch mit der Schunterbühne Lehre beim Landkreis, um die genauen Vorgaben für die Aufführung des Weihnachtsmärchens abzuklären - ich sehe da aber kein Problem“, so Breske.

kau

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