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Brand ging von einer Mülltonne aus

Sportheim Groß Brunsrode Brand ging von einer Mülltonne aus

Wenigstens war’s keine Brandstiftung – das ist die einzige tröstliche Nachricht nach dem Großbrand im Sportheim Groß Brunsrode. Das Feuer ging wohl von einer Mülltonne aus, der Schaden beträgt 100.000 Euro, sagt die Polizei. Der Verein überlegt nun, ob die geplante 70-Jahr-Feier am Wochenende verschoben wird.

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Mit vereinten Kräften: Zahlreiche Feuerwehren kämpften am Sonntag gegen den Großbrand im Sportheim in Groß Brunsrode.

Quelle: Tim Schulze

Groß Brunsrode. Der verheerende Brand des Sportheims in Groß Twülpstedt ging vermutlich von einer Restmülltonne hinter dem Gebäude aus, der Schaden liegt bei mindestens 100.000 Euro – das sind die ersten Erkenntnisse der Polizei nach dem Unglück am Sonntag. Ob die geplante 70-Jahr-Feier des SV Brunsrode am nächsten Wochenende statt findet, will der Vorstand kurzfristig entscheiden.

Verheerender Brand in Groß Brunsrode

Verheerender Brand in Groß Brunsrode.

Quelle: Tim Schulze
Feuerwehrkräfte waren stundenlang im Einsatz

Feuerwehrkräfte waren stundenlang im Einsatz.

Quelle: Tim Schulze

Das Sportheim war am Sonntagmittag in Brand geraten (WAZ berichtete). Vermutlich entstand das Feuer in einer Restmülltonne und griff dann auf das Gebäude über, sagt Polizeisprecher Thomas Figge – vorsätzliche Brandstiftung könne nach ersten Erkenntnissen der Brandermittler ausgeschlossen werden.

Und wie geht es nun weiter beim SV Brunsrode, dem das Sportheim gehört? „Wir sind schon mitten drin, Training und Spielbetrieb der Spielgemeinschaft FC Schunter neu zu organisieren“, sagt Vorsitzender André Meinhard – die Sportler weichen in die anderen Ortschaften aus. Unklar ist noch, ob die fürs nächste Wochenende geplante 70-Jahr-Feier des Vereins statt findet oder verschoben wird. Den Schock müsse man erstmal verdauen, sagt Meinhard.

Dabei helfen will die Gemeinde, so gut es geht. Bürgermeister Andreas Busch: „Wir stehen in engem Austausch und werden sehen, wie wir schnell helfen können.“ Er selbst war am Sonntag zur Unglücksstelle geeilt und sagt: „Gut, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Trotzdem ist es natürlich frustrierend zu sehen, wie das Gebäude in Flammen aufgeht. Da steckte viel Eigenleistung drin.“ Nun sei es keine Frage, dass die Gemeinde helfen müsse: „Das Ehrenamt zu unterstützen ist mehr als eine Floskel.“

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130 Einsatzkräfte, 25 Fahrzeuge und 40 Trupps unter schwerem Atemschutz – einer der größten Einsätze für die Feuerwehren der Gemeinde Lehre endete am Sonntagabend erst nach sieben Stunden. In Flammen stand das Sportheim in Groß Brunsrode.

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Von Ulrich Franke

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