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Börnekenhalle: Für 741.557 Euro sanieren?

Lehre Börnekenhalle: Für 741.557 Euro sanieren?

Lehre. Wie soll es mit der Börnekenhalle in Lehre weitergehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Mittwochabend der Bauausschuss der Gemeinde.

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In der Börnekenhalle in Lehre: Hans-Gerhard Meyer (l.) stellte dem Bauausschuss jetzt die Sanierungspläne vor.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Architekt Hans-Gerhard Meyer stellte einen möglichen Sanierungsplan vor. Gesamtkosten: rund 800.000 Euro.

Saniert werden soll die Halle in fünf Bauabschnitten bis 2018. Kosten insgesamt: 741.557 Euro. Sollte zusätzlich auch der schiefe Boden (bis zu neun Zentimeter Höhenunterschiede) komplett erneuert werden, kämen zusätzlich etwa 140.000 Euro auf die Gemeinde zu.

Für den ersten Bauabschnitt, der noch in diesem Jahr erfolgen soll, müssten 178.313 Euro bereitgestellt werden. Im Vordergrund steht der Brandschutz der Börnekenhalle (Baujahr 1964). So soll unter anderem eine Brandmeldeanlage installiert werden. „Aber es gibt keine Einschränkung der Nutzfähigkeit“, betonte Meyer.

Dennoch greifen aktuell erhöhte Brandschutz-Auflagen: Bei jeder Veranstaltung muss zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr zur Brandsicherheitswache anrücken. „Das ist natürlich eine enorme Belastung“, so Bauamtsleiter Tobias Breske. Sein Wunsch deshalb: Die Sanierung so schnell wie möglich beginnen.

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir noch so viel Geld in die Halle investieren sollten“, so Heinrich Köther (CDU). Denn während des Zeitraums kämen wohl eher noch neue Baustellen hinzu. So zum Beispiel das Dach von 1980, das derzeit noch keine Schwierigkeiten bereitet.

Letztlich entschied der Ausschuss einstimmig, dass zunächst eine Grundsatzentscheidung her muss: „Der Gemeinderat soll entscheiden, ob er trotz der hohen Unterhaltungskosten künftig an der Halle festhalten will“, so der Vorsitzende Helmut Bauwe.

kau

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