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Batterie-Forschungszentrum: Landkreis bewirbt sich

Helmstedt will Standort werden Batterie-Forschungszentrum: Landkreis bewirbt sich

Die Fraunhofer-Gesellschaft will in der Region ein Batterie-Forschungszentrum für 60 Millionen Euro bauen. Der Landkreis Helmstedt mit seinen neun Kommunen hat sich jetzt als Standort beworben.

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Hochtechnologie: Die Fraunhofer-Gesellschaft will in der Region ein Batterie-Forschungszentrum bauen, der Landkreis Helmstedt bewirbt sich als möglicher Standort.

Quelle: Archiv

Lehre/Velpke. Bis zu 100 Forscher sollen in dem Projektzentrum an der Zukunft der Energiespeicher und Elektromobilität arbeiten.

Lehres Gemeindebürgermeister Andreas Busch hat die Bewerbung federführend vorangetrieben. Er betont aber: „Ganz bewusst haben wir neun Hauptverwaltungsbeamten der Städte und Gemeinden im Landkreis mit dem Landrat den Landkreis als Standort genannt.“ Die Wirtschaftsförderung des Kreises werde nun mögliche Standorte ermitteln und an den Betreiber des Batterieforschungs-Zentrums übermitteln. Fest stehe aber schon jetzt: Der Kreis in unmittelbarer Nähe zu VW, aber auch zu Braunschweig mit der Technischen Universität verfüge über gute infrastrukturelle Anschlüsse in beide Oberzentren. Bei einem Ortstermin mit den Verantwortlichen sollen weitere Vorzüge vorgestellt werden.

Die Fraunhofer-Gesellschaft prüft derzeit verschiedene potenzielle Standorte in der Region Braunschweig, die Stadt Peine hat sich beispielsweise auch schon beworben und Gespräche geführt.

Hintergrund: Auf der Computermesse Cebit in Hannover haben die Fraunhofer-Gesellschaft, die TU Braunschweig und das niedersächsische Wirtschaftsministerium eine Absichtserklärung für ein „Fraunhofer Center für Smarte Energiespeicher und Systeme“, kurz CES, unterzeichnet. Demnach sind 40 Millionen Euro für Investitionen in Gebäude und Geräte vorgesehen sowie 20 Millionen Euro für die Forschung.

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