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Bahrdorfer schrieb Buch über den Ersten Weltkrieg

Bahrdorf Bahrdorfer schrieb Buch über den Ersten Weltkrieg

Bahrdorf. Einen bereichernden Beitrag zum Thema Erster Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Monat zum 100. Mal jährt, hat der promovierte Bahrdorfer Forstwissenschaftler Harald Koss (57) mit seinem gerade veröffentlichten Buch „...an meiner Seite den Heldentod erlitten“ geleistet.

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Schrieb ein Buch über einen Soldaten im Ersten Weltkrieg: Harald Koss aus Bahrdorf. Grundlage waren Briefe an seine Großmutter.

Quelle: Foto: Schulze

Die Grundlage bilden 18 zwischen Dezember 1913 und Dezember 1914 in Sütterlin-Schrift geschriebene Briefe und Postkarten an Koss’ Großmutter Else Serien. Die meisten hiervon schickte ihr der Soldat Richard Adam von der französischen Front. „Die Briefe hatte ich im Nachlass meiner Großmutter gefunden. Sie hatte mir nie davon berichtet“, so Koss, der im Selbststudium lernte, die Sütterlin-Handschriftzu entziffern, und die private Korrespondenz in den zeitgeschichtlichen Rahmen setzte. Das Manuskript ließ er im militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Potsdam dann sogar einer kritischen Durchsicht unterziehen. „Mehrere etablierte Verlage zeigten sich interessiert, sahen aber doch von einer Veröffentlichung ab. So entschloss ich mich, es über Amazon als Book-on-Demand herauszubringen“, sagt er. Als Lektoren traten Ehefrau Ute und der pensionierte Bahrdorfer Schulleiter Eginhard Waurich auf.

Die Motivation für das Projekt: „Solche Briefe gibt es viele, aber sie hängen quasi in der Luft, ich wollte das alles in einen Kontext bringen.“ Das hat er geschafft: Das Buch veranschaulicht die Zwänge der Zeit in der zarten Liebesgeschichte zwischen Richard und Else, die tragisch endet: am 12. November 1914 erleidet Richard Adam an der Seite seines Bruder Heinrich „den Heldentod“.

Teile des Materials sind ab diesen Monat im Braunschweigischen Landesmuseum in der Ausstellung „1914 - Schrecklich kriegerische Zeiten“ zu sehen.

iks

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