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Baby-Leiche: Polizei fragt nach Handtuch

Lehre-Wendhausen Baby-Leiche: Polizei fragt nach Handtuch

Wendhausen. Im Fall des toten Babys im Altkleidercontainer verfolgt die Sonderkommission jetzt eine besondere Spur: Der Junge war in ein blaues Baumwollhandtuch mit der Aufschrift „overtoom.de“ eingewickelt, als man ihn fand.

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Babyleiche in Wendhausen: Wer kann Angaben zu dem Handtuch machen, in das das Kind eingewickelt war?

Quelle: Polizei

Am heutigen Freitag entschieden sich die Ermittler, Fotos des blutbefleckten Stück Stoffs zu veröffentlichen. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Vermutlich handelt es sich bei diesem sichergestellten Tuch um ein Werbegeschenk einer ehemaligen Firma aus Baden-Württemberg.“ Dieses Unternehmen habe unter anderem Büromöbel vertrieben, aber es existiere nicht mehr.

Die Ermittler hoffen auf Hinweise zur weiteren Herkunft des Handtuches und fragen die Bevölkerung: Wer hat ein derartiges Handtuch mit dieser Beschriftung schon gesehen und kann womöglich Angaben zum Vertrieb machen? Und wer kennt Personen, die so ein Handtuch besessen haben?“

Am Dienstag, 13. September, war der neugeborene Junge tot in einem Altkleidercontainer an der Hauptstraße in Wendhausen bei der regulären Leerung des Behältnisses entdeckt worden. Die noch am selben Tag stattgefundene Obduktion brachte kein eindeutiges Ergebnis, was die Todesursache angeht. In Frage kommen sowohl eine Totgeburt als auch ein Verbrechen.

Eine 25-köpfige Mordkommission namens „Container“ ermittelt seit der vergangenen Woche, verteilte Fahndungsplakate und sprach mit Anwohnern.

Am Donnerstag ist der kleine Junge unter Anteilnahme der Öffentlichkeit in Wendhausen beerdigt worden. Zuvor hatte er noch einen Namen bekommen: Gabriel - was übersetzt so viel bedeutet wie „Gott ist mein Held“...

jes

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