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Aufwand zu groß: Gemeinderat lehnt Fusion ab

Danndorf Aufwand zu groß: Gemeinderat lehnt Fusion ab

Danndorf. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat Danndorf am Donnerstagabend gegen die Prüfung der Zusammenlegung der Gemeinden Danndorf und Grafhorst aus.

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Danndorf: Der Gemeinderat sprach sich jetzt gegen eine Prüfung der Fusion mit Grafhorst aus.

Quelle: Carsten Bischof

Die SPD hatte diesen Antrag Ende April gestellt. Aber die von der Verwaltung vorgelegten Zahlen sprachen für sich: Grafhorsts Liquidätsstatus ist mit 200.854 Euro im Minus, Danndorf ist mit 54.173 Euro im Plus. Bei einer Zusammenlegung würden sich Einsparungen von 15.000 Euro an Aufwandsentschädigungen ergeben, weil ein Rat wegfallen würde. Der Verwaltungsaufwand für eine Zusammenlegung wäre laut Erstem Samtgemeinderat Rüdiger Fricke aber unverhältnismäßig groß, besonders mit dem Hinblick auf eine zu erwartende größere Gebietsreform 2021.

Dem Erweiterungsbau der Kita Rappelkiste (WAZ berichtete) für rund 750.000 Euro stimmte der Rat zu. Für rund 14.000 Euro sollen der Samtgemeinde zudem 195 Quadratmeter kaum genutztes Schulgrundstück für einen „Bobby-Car-Rennweg“ abgekauft werden. Rüdiger Fricke wies darauf hin, dass sich der Bau aufgrund des Mangels an Fachfirmen verteuern könnte: „Ich habe Infos, dass so ein zweiräumiger Anbau mittlerweile zwischen 900.000 und 1,1 Millionen Euro kostet.“ Fertigstellungsziel ist Mai 2016.

Der Erhöhung der Realsteuerhebesätze für Grundsteuer A und B auf 390 von Hundert und Grundsteuer C auf 360 von Hundert stimmte der Rat unter der Voraussetzung zu, dass auch die anderen Mitgliedsgemeinden sich anschließen. Die drei SPD-Mitglieder stimmten dagegen. Rüdiger Fricke, der in Saalsdorf wohnt, kommentierte die Verteuerung: „Ein Einfamilienhausbesitzer, wie ich es bin, würde mit acht bis zwölf Euro mehr zur Kasse gebeten werden pro Jahr. Das halte ich für vertretbar.“

iks

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