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Architekt stellt Neubau-Pläne vor

Wahrstedt Architekt stellt Neubau-Pläne vor

Wahrstedt. Rund 350 Quadratmeter Nutzfläche könnte ein neues Wahrstedter Dorfgemeinschaftshaus kombiniert mit Feuerwehrgerätehaus haben. Pläne hierzu stellte Wilfried Kuhn vom gleichnamigen Architekturbüro in Braunschweig am Mittwochabend den Wahrstedtern vor.

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Bürger-Info: Architekt Wilfried Kuhn (li.) sprach über den möglichen Neubau des Dorfgemeinschaftshauses.

Quelle: Foto: Schulze

Aber zuerst musste die Frage geklärt werden: „Will die Wehr ein neues Feuerwehrgerätehaus und ist sie zu Eigenleistungen bereit. Denn, so betonte Erster Samtgemeinderat Rüdiger Fricke, ohne Eigenleistung wird es nicht realisierbar sein. Klaus Tewes, stellvertretender Ortsbrandmeister bejahte dies.

Das alte Feuerwehrgerätehaus ist feucht und entspricht nicht mehr der DIN-Norm. Das Dorfgemeinschaftshaus steht leer. Es wurde zuletzt als Wohnraum genutzt, ist jetzt aber in so schlechtem Zustand, dass es nicht mehr vermietet werden kann. Als Veranstaltungsraum für Kinder-, Musik-, Frauen- und Seniorengruppen wird momentan die alte Schule genutzt. Aber auch die ist sanierungsbedürftig. Vorschlag der Verwaltung: Die Schule könnte verkauft werden und das Geld in den Bau des neuen Hauses fließen. Hier würde dann ein Veranstaltungsraum für 60 bis 70 Personen mit großes Foyer, Sanitäreinrichtungen und Küchenräumen entstehen. Zum Verkehrswert der Schule wollte Fricke keine konkreten Angaben machen. Leider fehlte auch eine konkrete Kostenkalkulation für das gesamte Bauprojekt. Fricke sagte lediglich: „Die Maßnahme wird 500.000 bis 1 Millionen Euro kosten.“ Der Bau des DGHs könnte als Demografiemaßnahme (WAZ berichtete) eventuell mit bis zu 65 Prozent vom Land gefördert werden.

Am Ende einigten sich Verwaltung, Politik und Bürger darauf, einem Arbeitskreis zu bilden aus je einem Ratsmitglied der drei Gemeinderatsfraktionen - SPD, CDU, Grüne - dem Gemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kleinert, zwei Verwaltungsvertretern und vier Wahrstedtern. Die Wahrstedter sollen ihre Vertreter bis Ende des Jahres benennen. Sollte die Gemeinde das Feuerwehrgerätehaus nicht bauen wollen, und es dann an die Samtgemeinde vermieten, muss es auf Samtgemeindeebene diskutiert werden, denn die ist für Feuerwehrangelegenheiten zuständig. Eine Realisierung des Projektes könnte sich Fricke in den Jahren 2016 und 2017 vorstellen.

iks

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