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Velpke/Lehre Am Otte-Teich: Unbekannte vergießen literweise Öl
Wolfsburg Velpke/Lehre Am Otte-Teich: Unbekannte vergießen literweise Öl
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00:24 04.06.2014
Groß Brunsrode: Unbekannte Täter verschmutzten den neuen Unterstand am Otte-Teich mit einem Öl-Diesel-Gemisch, die Feuerwehr rückte an. Quelle: Brian Hunt (2) / Vogelsang (1)
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Samstagmittag gegen 12.30 Uhr entdeckten die Naturschützer bei ihrer Vorbereitung der Wanderung die Verschmutzung und alarmierten die Polizei. „Ich glaube, wir haben die Täter sogar gestört, der Kraftstoff war gerade erst ausgegossen worden“, so Naturschützer Brian Hunt.

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Brunsrode rückte mit 13 Mann an, streute das Diesel-Öl-Gemisch auf der Aussichtplattform ab und hob den verunreinigten Boden aus. „Zum Glück war das Diesel-Gemisch noch nicht ins Wasser gelaufen“, sagte Andreas Kleindienst, Gemeindebrandmeister in Lehre. In Richtung Wasser war der Kraftstoff allerdings bereits gelaufen. „Wenn es geregnet hätte, wäre es eine echte Katastrophe geworden“, ist sich Hunt sicher.

Auch Hansgeorg Pudack von der Naturschutzgruppe Lehre war erschüttert: „Schlimm, zu was Menschen fähig sind!“

Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen. Zeugen sollten sich unter Tel. 05361/ 46460 melden.

kau/klm

Hansgeorg Pudack (l.) erklärte Interessierten bei einem Spaziergang aktuelle Naturschutz-Projekte.

Groß Brunsrode. Nicht einschüchtern ließen sich die Mitglieder des Förderkreises Umwelt- und Naturschutz (FUN) Hondelage vom Öl-Anschlag auf den Otte-Teich. Trotz der zerstörerischen Aktion wanderten die Naturinteressierten gestern vom Feuerwehrhaus zum Biotop.

„Eine Absage der Wanderung kam für uns nie in Frage. Die Präsentation des Biotops ist uns zu wichtig“, betonte Hansgeorg Pudack, Mitglied des FUN Hondelage.

Bei schönstem Sonnenschein spazierten die rund 20 Teilnehmer zum Otte-Teich, vorbei an duftenden Wiesen und Wäldern. „Ich wollte den Teich schon immer mal sehen. Die Wanderung mit Gleichgesinnten ist da eine tolle Gelegenheit“, freute sich Teilnehmerin Helga Bosse.

Am Naturschutzgebiet warteten dann mehrere Mitglieder des FUN und der Naturschutzgruppe Lehre auf die Wanderer und zeigten ihnen ein Aquarium mit Pflanzen- und Tierarten aus dem Teich. Zudem erläuterten die Naturschützer das Konzept des Biotops. „Wir haben uns bewusst gegen Anpflanzungen entschieden. Wir wollten der Natur lieber freien Lauf lassen“, so Pudack.

Der Plan ging auf: Zwei Jahre nach der Aushebung des rund 600 Quadratmeter großen Teiches tummeln sich dort unzählige Pflanzen- und Tierarten. „Vor allem Frösche und Molche sind zahlreich vertreten, aber auch Libellen und verschiedene Vogelarten“, so Pudack.

klm

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