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Velpke/Lehre 30 Flüchtlinge nach Papenrode
Wolfsburg Velpke/Lehre 30 Flüchtlinge nach Papenrode
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00:22 21.01.2016
Infoabend im Schützenheim: Erster Samtgemeinderat Rüdiger Fricke (r.) sprach mit den Papenrodern über die geplante Unterbringung von 30 Flüchtlingen. Quelle: Photowerk (kn)
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Weniger Gedanken machen sich die Papenroder wegen einer sieben- oder achtköpfigen Familie, für die bereits ein Objekt im Dorf angemietet ist. Von „Sorge“ und „Angst“ sprachen aber einige der rund 80 Teilnehmer mit Blick auf eine zweite Unterkunft, in der in zwei bis drei Monaten mehr als 20 Menschen unterkommen sollen.

„Das sind dann wahrscheinlich überwiegend junge Männer..?“, fragte ein Anwohner. „Das ist möglich“, gestand Uwe Wehke, Fachbereichsleiter Bürgerdienste in der Samtgemeinde, ein. Er und auch Fricke betonten, dass man Zusammensetzung und Herkunft der Flüchtlinge erst spät erfahre und nicht steuern könne. Und die Landesaufnahmebehörde mache Druck. Bis Ende März kämen 138 Flüchtlinge in die Samtgemeinde Velpke.

Fragen hatten die Papenroder viele, mal mehr, mal weniger sachlich. Wer betreut die Flüchtlinge? Wo sollen sie im kleinen Papenrode mit ihrer sexuellen Energie hin? Kann man den Bus nicht einfach wieder wegschicken? Zeigt die Polizei künftig mehr Präsenz im Ort?

Gemeindebürgermeisterin Heike Teuber berichtete von ihren positiven Erfahrungen mit der Asylbewerberunterkunft in Klein Twülpstedt. Sie hoffe, dass sich auch in Papenrode ein Helferkreis bilde. Und eine Anwohnerin sagte: „Wenn man Menschen mit einem Lächeln begegnet, bekommt man ein Lächeln zurück. Wenn man ihnen gleich böse begegnet, kommt vielleicht Böses zurück.“

kn

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