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Stadt Wolfsburg Achtung: Schüler streiken für aktive Klimapolitik
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Achtung: Schüler streiken für aktive Klimapolitik
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23:56 14.03.2019
Die Vorbereitungsgruppe des Schulerstreiks rechnet mit rund 500 Teilnehmern beim Demo-Zug.
Innenstadt

Ab 10 Uhr müssen Autofahrer in der Innenstadt am Freitag mit Verkehrsbehinderungen rechnen – und Passanten sollten sich auf Pfeifkonzerte einstellen, denn Wolfsburgs Schülerinnen und Schüler rufen unter dem Motto #fridaysforfuture zur Klima-Demo auf. Sie wollen ordentlich Krach schlagen, um auf sich aufmerksam zu machen – und auf ihr Anliegen. Rund 500 Teilnehmer werden erwartet. Die Polizei wird die Demo, die um 10 Uhr am Bahnhof startet, begleiten.

Polizeisprecher Thomas Figge rechnet beim Demonstrationszug am Freitag nicht mit Komplikationen. Quelle: Michael Lieb / Claudia Jeske

Dabei ist die Polizei eigentlich dafür da, die Schulpflicht durchzusetzen. Aber das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut. „Die Schüler nehmen ein Grundrecht wahr. Wir werden es ihnen nicht verbieten“, so Polizeisprecher Thomas Figge. Mit Komplikationen rechnet er nicht.

Schulen dulden Demo

Geduldet wird die Demo von den Schulen, befürwortet aber nicht. Wie bei vorangegangenen Schulstreik-Aktionen droht den Teilnehmenden bei den meisten Schulen ein Vermerk auf dem Zeugnis wegen eines unentschuldigten Fehltags, wenn sie dem Unterricht fern bleiben. Das Kultusministerium hatte den Schulen freigestellt, wie sie mit der Aktion umgehen. Zum Schwänzen aufrufen wollte die Landesregierung nicht, auch wenn Kultusminister Hendrik Tonne ausdrücklich betont hatte: „Wir wollen kritische Schülerinnen und Schüler, die sich mit gesellschaftlichen Fragen beschäftigen.“

Auch in Gifhorn wird gestreikt

Auch in Gifhorn und Braunschweig wird übrigens gestreikt. Und es wird nicht nur gepfiffen, sondern auch gesungen: Bei der Abschlusskundgebung gegen 11.30 Uhr am Wolfsburger Rathaus sei ein gemeinsames Lied geplant, verrät Janine Tönnies, die die Demo angemeldet hatte. Und: Alle – auch die, die nicht mitmarschieren und der Schule längst entwachsen sind – sind aufgefordert, als Zeichen der Solidarität am Future-Friday etwas Grünes zu tragen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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