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Stadt Wolfsburg e-Golf-Testerin zieht überwiegend positives Fazit
Wolfsburg Stadt Wolfsburg e-Golf-Testerin zieht überwiegend positives Fazit
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23:59 19.05.2017
Eine Woche unterwegs im e-Golf: Das Fazit von Theresa Bäcker fällt überwiegend positiv aus. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Nicht nur das: Im Rahmen ihres Studiums (Fahrzeug-Mechatronik und -Informatik) hat sich die Velpkerin gerade für eine Zusatzqualifikation angemeldet: Hochvolt-Technik. „Ich will ja später eh in die Richtung e-Autos gehen“, betont sie. Daher hatte der e-Auto-Test für sie eine ganz besondere, persönliche Bedeutung. „Mich interessiert die ganze Technik.“

Was sie am e-Golf gut findet:

„Das Auto hat einen sehr angenehmen Fahrkomfort. Und man kann mit ihm genauso viel Spaß am Fahren haben wie mit einem normalen Golf - klasse Beschleunigung!“ Die Reichweite von 300 Kilometern sei „schon sehr gut“. Sie fahre ohnehin die meiste Zeit in der Stadt oder über Land - „und dabei merkt man, dass der e-Golf bei solchen Strecken viel Energie zurückgewinnt“. Falls sie doch einmal längere Strecken zurücklegen müsse, könne sie sich ja einen Verbrenner leihen oder mit der Bahn fahren.

Was sie nicht gut findet:

„Der Anschaffungspreis ist doch sehr hoch, das kann sich nicht immer jeder Normalverdiener leisten.“ Allerdings könne man in vielen Kommunen noch kostenlos Strom tanken und bekomme vom Staat einen Zuschuss von 4000 Euro beim Kauf eines e-Autos. Außerdem fielen Inspektionskosten und Verschleiß niedriger aus als bei Verbrennerautos - „da man eine andere Fahrweise hat“.

Nicht ausgereift finde sie den Stromverbrauch bei Autobahnfahrten: „Der eine oder andere kommt nicht drum herum, jeden Tag oder mehrmals die Woche die Autobahn zu benutzen. Jedoch bei geringer Autobahnfahrt und angemessener Fahrweise ist sogar dieses Problem lösbar.“

Ihr allgemeines Fazit:

Viele Menschen hätten Berührungsängste beim Thema e-Auto - sie auch. Aber: „Während ich das Auto gefahren bin, verlor ich viele davon und habe mir keinerlei Gedanken um Energiemangel gemacht.“ Natürlich müsse man die Ladung mit einplanen, „aber die Ladesuche wird ja zum größten Teil abgenommen von Navi oder Internet“. Für sie habe das e-Auto „auf jeden Fall Entwicklungs- und Nutzpotenzial und ist definitiv in Zukunft eine Option für mich. Da ich selten Autobahn fahre, im Raum Wolfsburg eine gute Infrastruktur herrscht und sich auf meinen kurzen Tagesfahrten das elektrische Fahren lohnt.“

Ihr Vorschlag an Volkswagen: „Man könnte normalen Interessierten e-Autos für eine bestimmte Zeit - etwa einen Monat - zum Testen zur Verfügung stellen. Ich bin mir sicher, dass man so viel mehr Menschen für Elektro-Autos begeistern könnte.“

bis

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