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e-Autotest: So schlägt sich der Elektro-Golf im Alltag

Elektromobilität e-Autotest: So schlägt sich der Elektro-Golf im Alltag

Der große e-Autotest von WAZ, AZ und PAZ geht in die nächste Runde. Eine Woche lang - noch bis zum Samstag - testet die Studentin Theresa Bäcker (19) den nagelneuen e-Golf. Ein Advertorial.

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Kurze Pause: Nicht nur die App auf dem Handy, sondern auch das eingebaute Navi zeigt die nächste Ladestation an.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Nach einem Kennenlern-Wochenende wartete am Montag die erste Aufgabe auf Testerin und Testauto.

e-Autotest: Theresa Bäcker prüft den e-Golf auf Alltagstauglichkeit.

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Die Aufgabe

Wie schlägt sich der e-Golf im Alltag? Diese Frage stand gestern im Mittelpunkt. Deshalb schickten WAZ/AZ/PAZ Theresa Bäcker auf eine typische Testrunde: Erst sollte sie mit dem e-Auto durch den Stadtverkehr rollen, dann über die Autobahn düsen und anschließend über Landstraßen zurück nach Hause cruisen.

Der Test

Wir treffen uns am Wolfsburger Hauptbahnhof mit der Studentin (Fahrzeug-Mechatronik und -Informatik). Sie kommt gerade von der Vorlesung aus der FH Ostfalia und stöpselt den e-Golf von der Ladesäule ab. „Praktisch, oder?“, fragt sie lachend. „Wenn ich in der Vorlesung sitze, kann der e-Golf Strom tanken.“ Die Ladeanzeige ist voll und Theresa Bäcker gibt Gas. Dabei stehen ihr drei Fahrmodi zur Verfügung: Sie entscheidet sich für „eco+“ - dann fährt das Elektro-Auto im Super-Sparmodus. Bei jedem Bremsen - und davon gibt es jede Menge in der Stadt - wird Strom in die Batterie gepumpt. „Aber durch das viele Anfahren verpufft der Effekt“, sagt Theresa Bäcker mit Blick auf die Ladeanzeige. „Aber ich bin schon überrascht, dass die Reichweite trotzdem kaum sinkt.“

Dann geht‘s im „normal“-Modus auf die Autobahn - der 136-PS-Antrieb beschleunigt den Wagen in Windeseile auf Autobahntempo 130. „Das reicht“, sagt Bäcker und schaltet zurück in den „eco+“-Modus. Der Wagen liegt leise auf der Bahn, nur Wind- und Abrollgeräusche sind zu hören. Und wieder staunt die Studentin: „Die Reichweite pendelt sich bei 270 Kilometern ein. Ich bin sicher, bei vorsichtiger Fahrweise schafft er auch die von VW angegebenen 300 Kilometer Reichweite.“ Und noch etwas entdeckt die junge Frau: „Ich dachte erst, das Navigationsgerät kann keine Ladestationen finden, sondern nur die App. Doch das stimmt nicht. Das Navi findet im Online-Status sogar noch nicht gespeicherte Ladestationen und speichert sie in der Online-Bibliothek. Klasse!“ Und Ladestationen sind bei längeren Autobahnfahrten sehr wichtig, wenn man nicht liegen bleiben will.

Die letzte Etappe wartet: Cruisen auf der Landstraße. Hier ist der e-Golf in seinem Element. Egal ob „eco“- oder „eco+“-Modus, ständig pumpt die Motorbremse Energie in die Batterie, der Ladestatus ändert sich kaum. Das ändert sich erst im „normal“-Modus, wenn Theresa Bäcker mit Bleifuß Steigungen hinaufpeitscht. „Doch das will man in diesem Auto gar nicht“, sagt sie nachdenklich. „Im e-Golf bin ich völlig entspannt.

Das Fazit

Fazit nach dem Fahrtest? „Kein Stress, keine Geräusche. Man könnte fast sagen, dieses Auto erzieht seinen Fahrer zum umweltbewussten, relaxten Fahren.“ Und zur Gelassenheit: „Bei vernünftiger Fahrweise ist die Reichweite viel weiter als viele denken. Und bei längeren Fahrten muss man halt Tankpausen einplanen.“ An Schnellladestationen ist der e-Golf nach 40 Minuten zu 80 Prozent geladen. „In Pausen kann man wunderbar runterkommen“, sagt Theresa Bäcker. „Und dann entspannt weiterfahren.“

Berichte, Videos und weitere Fotos des große e-Autotests finden Sie auf unserer Themenseite.

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