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Stadt Wolfsburg Zwölfter Fairplay-Cup war wohl auch der letzte
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zwölfter Fairplay-Cup war wohl auch der letzte
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00:17 27.06.2018
Daumen hoch für den Fairplay-Cup: 22 Mannschaften spielten in Wendschott mit. Es ist aber gut möglich, dass es diese Chance künftig nicht mehr gibt. Quelle: Roland Hermstein
Wendschott

14 Jahre nach seiner Premiere steht der Fairplay-Cup der IG Metall vor dem Aus. Am Wochenende hatten noch einmal 22 Mannschaften bei dem Benefiz-Turnier auf dem Wendschotter Sportplatz gespielt – es siegte das Team „Halle 15b“. Die Organisatoren wollen sich künftig aber zurückziehen.

„Der Aufwand ist für die Helfer zu groß geworden“, so Organisator Karl-Heinz Wenke von der IG Metall. Die zwölf Turniere in 14 Jahren hätten „immer viel Spaß gemacht“, für die bisherigen Macher sei aber Schluss. Wenke: „Man muss sehen, ob jemand anderes weiter machen möchte.“

Lackierer ringen Prototypen nieder

Die Auflage am Samstag hatte vor allem mit dem Wetter zu kämpfen. Kalt, regnerisch, windig – trotzdem spielten 22 Mannschaften. Im Finale siegten die Lackierer vom Team „Halle 15b“ mit 3:2 gegen die „Prototypen“. Dritte wurden die „Fehltreter“ aus dem Presswerk, gefolgt von den „Hafenblicker Kickers“.

Man schenkt sich nichts: Nur weil es um eine gute Sache geht, wollten die Spieler trotzdem gewinnen. Quelle: Roland Hermstein

Alle Erlöse sollen über die Initiative ready4work Ausbildungsplätze in der Region finanzieren. Die Einnahmen setzen sich aus dem Startgeld sowie den Erlösen von Tombola, Spielen, Essen und Getränken zusammen. Jetzt wird Kassensturz gemacht, die Übergabe an ready4work erfolgt in den nächsten Wochen.

Besuch trotz der Nachtschicht

Dass der zwölfte Fairplay-Cup der letzte gewesen sein soll, macht Martin von Palubicki traurig: „Ich würde mich freuen, wenn das Turnier wieder stattfindet.“ Der Besuch sei für ihn trotz Nachtschicht Ehrensache, bei der Tombola ließ er 100 Euro: „Ich sehe das als Spende an.“ Zumal es sich gelohnt hat, das gewonnene Fahrrad bekommt sein Enkel.

Erstmals war Manuela Brandt dabei. „Wir wollten es uns einfach mal anschauen, es ist schön hier“, fand die Gifhornerin.

Von Kevin Nobs

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