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Zwischen Himmel und Hölle: Pieter Hugo zeigt Gesichter Afrikas

Fotoausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg Zwischen Himmel und Hölle: Pieter Hugo zeigt Gesichter Afrikas

Der Fotokünstler Pieter Hugo porträtiert Hyänenmänner in Nigeria, Kinder in Ruanda, aber auch schlafende Fluggäste über dem Atlantik. Das Kunstmuseum richtet die für Deutschland erste Einzelausstellung mit Werken des Südafrikaners aus.

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Erste Einzelausstellung in Deutschland: Der südafrikanische Fotokünstler Pieter Hugo (r.) bei einem Presserundgang in der Fotografieausstellung „Between the devil and the deep blue sea“ im Kunstmuseum Wolfsburg.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Hugo war bereits 2013 bis 2014 in der Ausstellung „Kunst und Textil“ mit einem Portrait aus seiner Serie „Permanent Error“ vertreten. „Hugo bietet aus Kunst und Leben und Politik und Geschichte Themen, die sonst von den Medien eher nur gestreift werden“, sagte Direktor Ralf Beil bei einem Presserundgang durch die Ausstellung „Between the devil and the deep blue sea“. Ungewöhnliche Porträts, skurrile Motive und Serien mit eigener Farbwelt und anderseits mutigem Einsatz von Farben und „sehr physische“ Fotografie erwartet die Besucher.

Der südafrikanische Fotokünstler Pieter Hugo steht in der Fotografieausstellung «Between the devil and the deep blue sea» im Kunstmuseum Wolfsburg. Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Fotografen in Deutschland. Hugo beschäftigt sich mit Formen des Zusammenlebens unterschiedlicher Menschen in Diktaturen.

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Mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Zerrissenheit bewegt sich Hugo einfühlsam mit seiner Kamera durch alle sozialen Schichten - nicht nur in seiner südafrikanischen Heimat, sondern auch in Ruanda, Nigeria, Ghana, China oder in den USA. Hugos besonderes Interesse gilt dabei den Subkulturen einer Gesellschaft, der Kluft zwischen Ideal und Realität. Obdachlose, Albinos, Aidskranke, Männer, die Hyänen, Schlangen und Affen zähmen, Menschen, die in endzeitlichen Szenarien Elektroschrott sammeln oder Nollywood-Schauspieler in Kostüm und Pose finden sich in seinen Bildern genauso wie Familie und Freunde.

Mit seinen Fotos will Hugo zeigen, was die Menschen trennt und was sie verbindet. Auch will er zeigen, wie Menschen jeglicher Couleur mit den Schatten kultureller und politischer Unterdrückung leben.

  • Eröffnung ist am Samstag, 18. Februar, um 19 Uhr im Kunstmuseum am Hollerplatz. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 23. Juli zu sehen.

oo

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