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Zwei neue Dezernenten einstimmig gewählt

Wolfsburger Ratssitzung Zwei neue Dezernenten einstimmig gewählt

Die Zukunft bringt neue Aufgaben, die Verwaltungsspitze im Rathaus stellt sich breiter auf: Einstimmig wählte der Rat mit Monika Müller und Dennis Weilmann zwei neue Dezernenten, erstmalig auch für das Ressort Digitalisierung.

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Blumen und Glückwünsche: Monika Müller (4. v. r.) und Dennis Weilmann (5. v. l.) wurden vom Rat einstimmig zu neuen Dezernenten gewählt.

Quelle: Kevin Nobs

Wolfsburg. So einen Einstieg in den neuen Job wünscht man sich: Ohne jede Gegenstimme oder Enthaltung wurden Monika Müller (43) und Dennis Weilmann (42) am Dienstag vom Rat einstimmig zu neuen Dezernenten gewählt. Es gab Blumen und Glückwünsche von der Verwaltungsspitze und allen Fraktionen. Zuvor hatten die beiden neuen Hauptverwaltungsbeamten Gelegenheit, sich und ihre Zielsetzungen kurz vorzustellen.

Wolfsburger als Dezernent

Dennis Weilmann (verheiratet, zwei Kinder) ist ein alter Bekannter – als gebürtiger Wolfsburger und seit zehn Jahren im Rathaus. Er verantwortet künftig Wirtschaftsförderung, Kultur und Digitalisierung. Sein Credo: „Digitalisierung gewinnt herausragende Bedeutung und wird unseren Alltag revolutionieren. Der Glasfaseranschluss im Haus wird so wichtig werden wie der Wasseranschluss.“ Den Bereich Kultur, räumte er unumwunden ein, habe er sich ursprünglich nicht gerade gewünscht: „Mittlerweile freue ich mich auf diese vielfältige und lebendige Landschaft.“

Bürgermeisterin aus Pforzheim

Monika Müller (verheiratet, drei Kinder) kommt aus Pforzheim, übernimmt hier Soziales, Gesundheit, Sport und Klinikum. Statt zurück („Sie wollen ja keinen Lebenslauf wählen“) warf sie den Blick nach vorn. Sie freue sich sehr auf die Aufgabe, weil in ihrem Dezernat „das Miteinander in der Stadt mit gesteuert wird“. Ein Altern in Würde liege ihr ebenso am Herzen wie das Klinikum in städtischer Hand: „Gesundheit ist zu wichtig, um zum Spekulationsobjekt zu werden.“ Nicht abgeneigt sei sie dem Fußball: „Ich werde mir gewiss einige Bundesligapartien anschauen. Bei der Frauenmannschaft. Vielleicht aber auch bei den Männern.“

Von Ulrich Franke

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