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Zwei Mörser Familien verloren ihr Zuhause

Wolfsburg Zwei Mörser Familien verloren ihr Zuhause

Die Betroffenen beim Brand in Mörse am Mittwochabend hatten Glück im Unglück: Niemand wurde ernsthaft verletzt. Und doch ist alles schlimm genug.

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Spurensuche am Tag danach: Die Ursache des Feuers ist unklar, der Schaden gewaltig.

Quelle: Manfred Hensel

Max Andersohn (81) und seine Frau (67) verloren ihr Zuhause. Auch Familie Ghozzi von nebenan kann vorerst nicht zurück.

Das Feuer war in Andersohns Haus ausgebrochen. Die vier Wand an Wand stehenden Häuser der Reihe gehörten früher zum alten Gutshof in Mörse. Nachbar Oualid Ghozzi (34) hatte die Feuerwehr alarmiert, fast gleichzeitig wählte Radfahrer Thomas Westphal (31) den Notruf. Der Sülfelder, selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr, hatte die Flammen auf dem Nachhauseweg entdeckt.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten nicht verhindern, dass der Brand auf das Nachbardach übergriff. Allerdings konnten sie das Feuer dann eindämmen. Ortsbürgermeister Peter Kassel: „Ich bin beeindruckt von der Professionalität der Feuerwehr.“

Andersohns Haus ist unbewohnbar, bei Ghozzis klafft eine Lücke im Dach. Einrichtung und Wände sind durch das Löschwasser durchnässt.

Die drei Kinder der Ghozzis kamen bei Verwandten unter. Wo Andersohns bleiben können, ist noch unklar. Seit 1937 wohnt der ehemalige Zirkusartist in Mörse. „Er hat immer viel gegeben von dem Wenigen, das er hatte“, sagt Inge Surborg vom Kirchenvorstand: „Wir lassen ihn nicht im Stich.“ Bei der Veranstaltung „Posaunen zum Advent“ wollen die Mörser morgen ab 16 Uhr in der St.-Petri-Kirche sammeln.

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Ein unbewohnbares Haus, mindestens 60.000 Euro Schaden, zwei Menschen verletzt - das ist die Bilanz des Wohnhausbrandes am Mittwochabend in Mörse (WAZ berichtete). Die genaue Brandursache steht noch aus, Brandstiftung von außen aber schließt die Polizei definitiv aus.

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