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Zwei Flüchtlinge arbeiten bei Firma Thieme

Wolfsburg Zwei Flüchtlinge arbeiten bei Firma Thieme

Wolfsburg/Lehre. Eric Fredericks aus Somalia und Adam Matabaro aus Ruanda haben geschafft, wovon viele andere Flüchtlinge noch träumen: Beide arbeiten seit Kurzem bei der Wolfsburger Firma für Industrie- und Gebäudetechnik Thieme.

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Angekommen auf dem Arbeitsmarkt: Die beiden Flüchtlinge Adam Matabaro (2.v.l.) und Eric Fredericks sind seit Kurzem bei der Wolfsburger Firma Thieme beschäftigt. Foto: Sebastian Bisch

Quelle: Sebastian Bisch

Dass die Männer den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt geschafft haben, ist auch das Verdienst des Vereins Willkommen in Lehre, der Flüchtlinge unterstützt.

Mitglied Bettina Isermann und ihre Mitstreiter mussten sich ziemlich ins Zeug legen und haben mit einigen Firmen das Gespräch gesucht. „Ich war sehr glücklich, wie schnell ich bei Thieme einen Vorstellungstermin für die beiden Männer bekam“, blickt Isermann zurück.

Der 42-jährige Eric Fredericks, der einige Vorerfahrungen aus seiner afrikanischen Heimat mitbrachte, fand während eines Praktikums schnell Gefallen an den Aufgaben im Bereich Heizung und Sanitär. „Ich mache alles, zum Beispiel das Verlegen von Rohrleitungen und Lüftungskanälen“, berichtet er. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Afrika und Deutschland sei, dass hierzulande vieles schneller gehe.

Anders als bei Fredericks, der viel auf Baustellen unterwegs ist, liegt Adam Matabaros Arbeitsplatz im Planungsbüro der Firma Thieme. Dort ist der 31-Jährige Teil eines zehnköpfigen Teams und erstellt Entwürfe für den Aufbau von Heizungsanlagen und Lüftungen. „Ich fühle mich hier wohl“, sagt er und wolle sich genauso wie sein Kollege Eric Fredericks kontinuierlich weiterqualifizieren.

Die beiden Thieme-Geschäftsführer Stefan Griesemann und Reinhard Klauenberg sind von den zwei neuen Mitarbeitern begeistert: „Beide sind Musterschüler, die sich von Anfang an sehr eingebracht haben.“ Die Chefs können sich vorstellen, auch zukünftig Flüchtlinge einzustellen. „Wenn wir das ausbauen, können wir auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, so Griesemann.

joe

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