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Zu Silvester blickt die WAZ in die Zukunft

Drei Orakel Zu Silvester blickt die WAZ in die Zukunft

Reis, Wachs und Kaffee halfen WAZ-Volontärin Frederike Müller und Bürokollegin Andrea Müller-Kudelka beim Wahrsagen. Beide sind sich einig: Das Jahr 2018 bringt Wolfsburg Glück.

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Umweltbewusst wahrsagen: Statt Blei landet bei der WAZ Wachs in der Wasserschüssel.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. 2016 blickte die WAZ-Redaktionsleitung beim Bleigießen in die Zukunft, dieses Mal waren die Müllers an der Reihe: WAZ-Volontärin Frederike Müller und Bürokollegin Andrea Müller-Kudelka ließen Reiskörner sprechen, lasen aus dem Kaffeesatz und tropften umweltbewusst mit Wachs. 

Am Anfang war das Wachs

Am Anfang war das Wachs. Kleine Figürchen – für Traditionalisten, die das Blei doch ein bisschen vermissen, silbern eingefärbt – erhitzt man über einer Kerzenflamme und lässt die durchsichtige Flüssigkeit dann wie gewohnt in die Wasserschüssel gleiten. Beim ersten Versuch sind wir etwas zu behutsam. Mit viel gutem Willen erkennt man einen Mond – laut Liste heißt das: Ehre. „Ich krieg’ einen Orden“, jubelt Andrea Müller-Kudelka. Ganz eindeutig erkennbar ist anschließend Frederike Müllers Pilz. „Glückspilz!“, beschließen wir. Stimmt laut besagter Liste aber nicht: Man solle gesundheitlich aufpassen, heißt es da. Papperlapapp, wir haben hier die Deutungshoheit!

Eindeutig ein Pilz

Eindeutig ein Pilz: Beim Interpretieren der Wachs-Figuren half die Fantasie, beim Deuten ein Text auf der Verpackung und das Internet.

Quelle: Sebastian Bisch

Es geht um Wolfsburgs Zukunft

Aber es geht ja nicht nur um uns, sondern auch um Wolfsburgs Zukunft. Dafür gucken wir ganz tief in die Kaffeetasse und lesen aus dem Bodensatz. Das haben wir beide – als Harry-Potter-Fans – von Professor Sibyll Trelawney einst gelernt. Zwar können wir uns zwischen Vogel und Kleeblatt nur schwer entscheiden, aber beides bedeutet Glück. Na also!

Aus Kaffeetassen lesen – ein Kinderspiel

Aus Kaffeetassen lesen – ein Kinderspiel: Ganz klar zeigt der Pulver-Bodensatz einen Vogel. Oder aber ein vierblättriges Kleeblatt. Egal. In jedem Fall verspricht der Kaffee Glück.

Quelle: Sebastian Bisch

Die Körner sind gefallen

Komplizierter ist da die Sache mit dem Reis. Für dieses Orakel lässt man einige Körner auf ein Blatt Papier fallen und verbindet dann die Punkte, auf denen sie gelandet sind, mit dem Bleistift. Aber wie viele Körner nimmt man nur? Mit sieben versucht es Andrea Müller-Kudelka – und zeichnet eine Zeitung. Komisch. Gibt’s in keiner Liste, weder auf der Verpackung, noch im Internet. Heißt wahrscheinlich nur, dass das Altpapier bald abgeholt wird. Frederike Müller hat mit mehr Reiskörnern auch mehr Erfolg und zeichnet einen Hund. Ein Zeichen für Treue und Hingabe. Ist doch super: Unsere Volontärin bleibt uns also auch 2018 erhalten. Wie sagten noch die Lateiner? Die Körner sind gefallen! Nicht? Das waren Würfel? Ach was, wie schon gesagt: Wir haben hier die Deutungshoheit! Und im Reis liegt die Wahrheit. Jawoll!

Von den Müllers

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