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Zoff um „Rock im Allerpark“

Wolfsburg Zoff um „Rock im Allerpark“

Wie geht es weiter mit „Rock im Allerpark“? Ob das beliebte Festival 2016 stattfindet, ist nicht klar. Die Fraktionen im Rat der Stadt sind sich nicht einig. Während die einen sich klar dafür aussprechen, spricht sich die andere Seite klar dagegen aus. Was bleibt, ist Verwirrung. Und den Organisatoren fehlt jegliche Planungssicherheit.

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Rock im Allerpark: Findet das beliebte Festival 2016 statt? Die Politik ist sich uneins.

Quelle: Sebastian Bisch

Das Thema kam am Ende der Kulturausschuss-Sitzung auf den Plan: SPD, FDP und Piraten wollen das Festival auch 2016 im Allerpark stattfinden lassen. Das Hallenbad als Organisator hat schon Sponsoren ins Boot geholt, die rund 80.000 Euro der Kosten übernähmen. Demnach müsste die Stadt „nur“ 30.000 Euro dazuschießen. Auch habe man sich schon einen Top-Act gesichert. „Wir stehen in den Startlöchern, können aber nicht ewig warten“, so Hallenbad-Geschäftsführer Frank Rauschenbach. „Es wäre schön gewesen, wenn der Kulturausschuss ein klares Meinungsbild abgegeben hätte.“

Für PUG, CDU und Grüne sind 30.000 Euro in diesen finanziell schwierigen Zeiten immer noch zu viel Geld. „Wir sprechen uns dagegen aus, weil wir zwingend sparen müssen“, so Sandra Straube (PUG). Axel Bosse (Grüne) sieht es ähnlich: „Eine singuläre kostenlose Großveranstaltung am Leben zu erhalten, spricht nicht für kulturpolitischen Weitblick.“

Auch aus Sicht von Wilfried Andacht (CDU) sei „Rock im Allerpark“ gestorben. „Ich habe wenig Hoffnung, dafür eine Mehrheit zu bekommen.“ Ganz anders Willi Dörr (SPD), der sagt: „Ich bin guter Hoffnung, dass wir eine Mehrheit finden.“

Das politische Hick-Hack dürfte am 15. Dezember der Verwaltungsausschuss in seiner nicht-öffentlichen Sitzung beenden: Hier entscheidet sich, ob es eine Mehrheit für oder gegen das Musik-Festival gibt. Dabei setzen die Befürworter auch auf die Grünen: Aus den Reihen der Grünen-Fraktion habe der eine oder andere Unterstützung signalisiert, heißt es...

jes

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Wolfsburg
Rock im Allerpark: Wegen der ungewissen Haushaltslage gibt es kein geschlossenes Bekenntnis zum Festival, SPD, FDP und Piraten fordern Planungssicherheit.

Setzt sich das Tauziehen um das Festival „Rock im Allerpark“ fort? Im Kulturausschuss wollten SPD, FDP und Piraten ein klares Bekenntnis zu der Veranstaltung, auf ein Votum ließen sich die anderen Fraktionen aber nicht ein - aus finanziellen Gründen.

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