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Zeugen: „Die Flammen schlugen aus dem Dach“

Wolfsburg-Mörse Zeugen: „Die Flammen schlugen aus dem Dach“

Das Feuer im Bordell - es war das Gesprächsthema Nummer eins am Wochenende in Mörse.

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Riesige Rauchsäule über Mörse: Am Samstagmorgen brannte der Club 35 ab; 75 Feuerleute waren im Einsatz, löschten die Flammen von zwei Seiten und mussten die Fassade mit Motorsäge und Axt bearbeiten.

Quelle: Photowerk (bb)

Nur wenige Anwohner bekamen den riesigen Feuerwehreinsatz an der Hattorfer Straße am frühen Samstagmorgen mit. Schaulustige gab es nur wenig. Tobias Rudolf (22) wartete an der Straße auf einen Freund: „Das ist schon ein ziemlich großes Feuer“, stellte er fest. Ein weiterer Anwohner wurde von Pumpgeräuschen geweckt, kam vor die Tür. Dass es in Mörse nach dem Großfeuer im November wieder brannte, sei ein mulmiges Gefühl, meinte er.

Weniger fürs Feuer als für die Hilfskräfte interessierte sich Brigitte Lentge: Die Mörserin, die gegenüber des Club 35 wohnt, verteilte Kekse. „Eine kleine Stärkung kann nicht schaden“, befand sie. Viele Feuerwehrleute griffen dankbar zu. Der Malteser Hilfsdienst hatte heiße Getränke gebracht.

Stadtbrandmeister Helmut von Hausen wohnt gleich um die Ecke, gemeinsam mit den Einsatzkräften der Mörser Feuerwehr war er als einer der ersten am Ort: „Als ich herkam, schlugen die Flammen aus dem Dach!“, so von Hausen.

Die Nachricht des abgebrannten Nachtclubs verbreitete sich schnell im Ort, Ortsbürgermeister Peter Kassel sagte dazu : „Ich bin sehr froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Zudem hoffe ich, dass es keine Brandstiftung war wie bei dem Feuer im Club 35 vor 13 Jahren.“

jes

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