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Stadt Wolfsburg Zeuge: „Er lag blutend auf dem Boden!“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zeuge: „Er lag blutend auf dem Boden!“
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00:29 28.09.2014
Fallersleben: Blankes Entsetzen herrscht im Asylheim in der Hafenstraße – die Polizei hat alles abgesperrt. Quelle: Britta Schulze
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Adolphus NTochukwu Ugwumba befand sich am Mittwochabend zur Tatzeit in seinem Zimmer. „Plötzlich hörte ich eine laute Stimme, die um Hilfe rief“ - und zwar auf Igbo, einer Sprache, die in Nigeria gesprochen wird.

Dann hörte er den ersten Schuss, gefolgt von einem Schrei und einem weiteren Schuss. „Als ich einen Moment später in Richtung der Geräusche lief, sah ich einen blutenden Mann am Boden liegen, der eine Schusswunde an der Seite seines Oberkörpers hatte“, so Ugwumba.

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Asylbewerberheim Fallersleben: Die Polizei sicherte den Tatort in der Hafenstraße ab - die Spurensicherung begann noch in der Nacht.

Der Angeschossene habe heftig gezuckt und die Augen verdreht. Nur wenige Augenblicke später habe er dann keine Lebenszeichen mehr gezeigt. Die kurz darauf eingetroffenen Rettungskräfte versuchten laut Aussage des Asylbewerbers, den leblosen Mann vor Ort zu reanimieren. „Sie haben ihr Bestes gegeben“, sagt Ugwumba - wenig später starb das Opfer im Wolfsburger Krankenhaus.

Am Tatabend war das Gebäude Nr. 30 geräumt worden, Familien wurden zum Teil in der Turnhalle des Heinrich-Nordhoff-Gymnasiums untergebracht.

Eine Seelsorgerin kümmerte sich gestern um Heimbewohner, die in der Hafenstraße geblieben waren - darunter befand sich ein enger Freund des Todesopfers, der unter Tränen versuchte, seiner Verzweiflung Herr zu werden.

Die Stadt stärkt den Kindertagesstätten weiter den Rücken - das ist das Ziel der Vorlage zur Kostenförderung des pädagogischen Vertretungspersonals, über die der Rat in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch entscheiden wird. Der Jugendhilfeausschuss hatte bereits grünes Licht gegeben.

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Im VW-Werk in unmittelbarer Nähe des Verwaltungshochhauses liegen womöglich zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Sollte sich der Verdacht am Samstag bestätigen, werden die Sprengkörper am Sonntag, 27. September, entschärft. Deshalb wird es im Bahnverkehr zu massiven Einschränkungen kommen. Das teilte gestern die Deutsche Bahn mit.

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