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Zeuge: „Er lag blutend auf dem Boden!“

Wolfsburg-Fallersleben Zeuge: „Er lag blutend auf dem Boden!“

Am Morgen danach herrschte immer noch blankes Entsetzen am Asylbewerberheim Fallersleben: Die blutigen Ereignisse des Vorabends hatten tiefe Spuren hinterlassen. Die WAZ war vor Ort.

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Fallersleben: Blankes Entsetzen herrscht im Asylheim in der Hafenstraße – die Polizei hat alles abgesperrt.

Quelle: Britta Schulze

Adolphus NTochukwu Ugwumba befand sich am Mittwochabend zur Tatzeit in seinem Zimmer. „Plötzlich hörte ich eine laute Stimme, die um Hilfe rief“ - und zwar auf Igbo, einer Sprache, die in Nigeria gesprochen wird.

Dann hörte er den ersten Schuss, gefolgt von einem Schrei und einem weiteren Schuss. „Als ich einen Moment später in Richtung der Geräusche lief, sah ich einen blutenden Mann am Boden liegen, der eine Schusswunde an der Seite seines Oberkörpers hatte“, so Ugwumba.

Asylbewerberheim Fallersleben: Die Polizei sicherte den Tatort in der Hafenstraße ab - die Spurensicherung begann noch in der Nacht.

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Der Angeschossene habe heftig gezuckt und die Augen verdreht. Nur wenige Augenblicke später habe er dann keine Lebenszeichen mehr gezeigt. Die kurz darauf eingetroffenen Rettungskräfte versuchten laut Aussage des Asylbewerbers, den leblosen Mann vor Ort zu reanimieren. „Sie haben ihr Bestes gegeben“, sagt Ugwumba - wenig später starb das Opfer im Wolfsburger Krankenhaus.

Am Tatabend war das Gebäude Nr. 30 geräumt worden, Familien wurden zum Teil in der Turnhalle des Heinrich-Nordhoff-Gymnasiums untergebracht.

Eine Seelsorgerin kümmerte sich gestern um Heimbewohner, die in der Hafenstraße geblieben waren - darunter befand sich ein enger Freund des Todesopfers, der unter Tränen versuchte, seiner Verzweiflung Herr zu werden.

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Wolfsburg-Fallersleben
Asylbewerberheim Fallersleben: Rauschgiftgeschäfte waren offenbar der Grund für den Streit gewesen, bei dem ein Bewohner des Heims getötet wurde.

Der tödliche Streit im Asylbewerberheim Fallersleben steht unmittelbar vor der Aufklärung. In dem Heim an der Hafenstraße war am Mittwochabend ein 31 Jahre alter Mann aus Nigeria im ersten Stock niedergeschossen worden, er starb wenig später im Klinikum (WAZ berichtete). Noch in der Nacht zu Donnerstag verhaftete die Polizei drei mutmaßliche Täter (35/35/26).

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